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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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au machen, dafs ihre Fehler ungleich geringer sind,wie die der Beobachtung. Zeichnen sich die Beob-achtungen aber entweder durch eine grofse Ge-nauigkeit oder die Sternschnuppen durch einegrofse Entfernung aus, so thut man freylich bes-ser, dafs Inan sie berechnet, denn dann wäre esmöglich, dafs die Fehlerder Zeichnung so grofs odergröfser würden, wie die Fehler der Beobachtung.

Die entfernteste Sternschnuppe, die bis jetztist beobachtet worden, ist vielleicht die von Ober-amtmann Schröter vom a 8 ten Jun. 179.5. Er batdiese IN achricht mitgetheilt imA. I. B. 1798. S. i 53 .

Sie zog durch das Feld des a7füfsigen Re-flektors wie ein mattes blasses Fünkchen, obschondie Vergröfserung i 83 mal war. Ich schätzeihre Entfernung zu 700 Meilen und ihren Durch-messer zu 40 Fufs.*) Sie gebrauchte nämlich 1 Sek.um einen Bugen von 1 5 Minuten zu machen, sogrofs war das Feld des Fernrohrs. Ihren Durch-

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*) Also eine Sternschnuppe etwa Ster oder rjterGröfse, wennsie in einer Entfernung von io Meilen von der Erde wärebeobachtet worden.

Die dunkeln Körper, die Scheuten, Lichtenberg,Pöl/niz , Hoffmann und Dangos vor der Sonne vorbey-ziehen sahen, waren wohl keine entfernte Feuerkugelnoder Sternschnuppen, wie dieses einige Astronomen ver-xnuthet haben. Nach der Beobachtung von Dangoswar[der scheinbare Durchmesser dieses Körpers 36", under durchlief in 15 Stunde 32 Minuten im Bogen. Hier,nach wäre sein wahrer Durchmesser 280 deutsche Meilen,die beobachtete durchlaufene Bahn 20000 Meilen und seineEntfernung von der Erde 1,600,000 Meilen. Ich glaube