Zeit hängen immer von der Genauigkeit unsererFixsterncatalogeu und unserer Sonnentafeln ab. —Sollten die Sternschnuppen wirklich die Genauig-keit der Längenunterschiede bis auf Theile einerSekunde geb^n, so müssen sich auch die Astro-nomen noch verabreden, dieselben Sonnentafelnund dieselben Fixsterne nach einerley Catalog beyihren Zeitbestimmungen zu gebrauchen. #)
lieber die Berechnung der Sternschnuppen.
Es sey Für den ersten
Für den zweiten
Beobachtungs-
Beobachtungs-
Ort.
Ort.
Die Rectase. d. Mitte d. Himmels.
A'
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Die wegen der spliaroidischen Ge-
stalt corrigirte Polhöhe »
B'
B"
Der Halbmesser desErdspbäroids
R'
R"
D. beobacht. Rectasc. d. Stemsch.
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a"
Die beobachtete Declination »
b'
b"
*) Bey diesen Beobachtungen ists eigentlich völlig gleich-gültig, wie fehlerhaft die Sonnentafeln und Fixsternver-zeichnisse sind, da man nur Zeitunterschiede nicht aberabsolute Zeit zu wissen braucht. — Es wird hiebey nurvorausgesetzt, dafs das Mittagsfernrohr im Meridian des.Orts liegt, dafs die Axendrebung der Erde gleichförmigist, und dafs die Fixsterne für kurze Zeiten'als völlig un-beweglich angesehen werden können. Sollen die Län-genunterschiede z. B. von Greenwich und Paris bestimmtwerden, 60 wird der Vorübergang der beyden Meridianeam Arktur, Regulus, Spika u. s. w. unmittelbar durchSternschnuppen miteinander verglichen, und hiehey vor-ausgesetzt, dals die Uhr am Mittagsfernrohr 9 Min, 20 S.Fehlerfrey fortgehe. — Diese ist nur Sekundenzähler, —das eigentliche Zeitmaaü ist die Axendrebung der Erde.Alle übrigen Reduktionen fallen hinweg, und nur dadurchwird es möglich, grofse Längenunterschiede bis auf t Z«Sek. sicher zn bestimmen.
B.