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man über halb Europa zugleich sehen kann, daskonnte man nicht eher wissen, bis corespondiren-de Beobachtungen darüber angestellt wurden. —Die Verscwindung derselben ist mehrentheils soaugenblicklich, dafs sie ein unvergleichliches Sig-nal für alle Beobachter abgeben, und die Identitätder Sternschnuppen wird sich in den mehrstenFällen schon ohne alle mühsame Berechnung desNeigungswinkels ausmachen lassen. Vorzüglichwichtig aber werden diese Längenunterschiede fürdie genauere Bestimmung der Figur unserer Erdeund mancher anderen noch nicht genau genug be-kannten Elemente, z. B. der Irradiation, der In-flexion und selbst der Parallaxen, werden,-
wenn man sie mit denen vergleicht, welche auf Fix-sternbedeckungen vom Monde beruhen.
Wenn also diese Methode nicht so allgemeinin Gebrauch kommt, als sie es verdient, so wirddieses an der Bequemlichkeit der Beobachter lie-gen. — Diese kann sehr bey dieser Beobach-tungsart ins Gedränge kommen. — Wie bequemläfst sich nach berichtigter Uhr nicht eine Sternbe-deckung beobachten! Man braucht nur einigeMinuten durchs Fernrohr zu sehen, und man ist si-cher, dafs man überall, wo es der heitere Himmelerlaubt, corespondirende Beobachtungen be-kommt.
Aber bey den Sternschnuppen wird die Zeitund Mühe mancher durchwachten Nacht völlig ver-lohren seyn. Indefs sind das nur Schwierigkeiten,