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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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Den Beweifs der Formeln beyzufügen, istwohl unnöthig, wenn ich Ihnen sage, dafs ichmich blos der ebenen Trigonometrie dabey bedienthabe. Es sey (Fig. VIII.) T der Mittelpunktder Erde, TV die Linie def Frühlingsnachtgleiche.Die Ebene des Papiers stelle die Ebene des Aequa-tors vor. G, L sind die beyden Projektionen derBeobachtungsorte auf die Ebene des Aequators.und S ist die Projektion der Sternschnuppe aufdieselbe Ebene. Damit ist GTV = A',LTV = A", STV = x, TC R' cos. B'TL = R" cos. B", TCS' = i8o° -f A' aTLS = 180° 4. A" a", STG = x A',STL = x A" TSC = a' x, TSL = a"x

TG sin. TCS TL sin. TLSDa nun TS ~-:=-

sin. TSG sin. TSL

so gibt diese Gleichung sogleich den in den For-meln angekündigten Werth für tang. x. Und wennx erst gefunden worden, so hat das Uebrige weiterkeine Schwierigkeit.

Ich verspreche mir sehr viel von dieser Me-thode, die geographische Länge zu bestimmen.Raketen, Pistolensignale und das weifse Feuer derEngländer hatte man schon lange als Mittel zurBestimmung von Längenunterschiede angegeben.Aber sie dienten nur für kleine Distanzen, woder Chronometer beynah dieselbe Sicherheitgibt. Dafs die Sternschnuppen, diese so son-derbaren Phänomene, eine Art Raketen sind, die