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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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nig, aber man war es weniger über die Längeder Zeit, die man zum Grunde legen miiste, umden mittleren Gang zu erhalten. Einige Astrono-men glaubten, dafs hiezu der Gang von einemMonate hinlänglich sey, andere glaubten, dafsder Gang von mehreren Monaten eine gröfsereGenauigkeit gäbe, weil, nach Lambert, das Mit-tel immer um so sicherer wäre, desto gröfser dieMenge der Beobachtungen ist. -

Dieser Satz von Lambert ist völlig allgemein;und man kann sich durch ihn der Wahrheit so sehrnäheren, als man nur will, so lange nämlich keineconstanten Gröfsen immer auf die nämliche Seitefallen. Aber auf die Fälle, wo etwas gar keinemGesetze folgt, ist er nicht anwendbar, und mankann, wenn man ihn anwendet, durch eine grös-sere Menge Beobachtungen, statt sich der Wahr-heit zu näheren, sich von ihr entfernen.

Ich glaube, dafs wegen der kleinen Anoma-lien der Uhr, die ihren Zyklus in einer kurzenZeit vollenden, und wegen der unvermeidlichenFehler der Beobachtung, es gut ist, wenn mandas Mittel aus dem Gange mehrerer Monatenimmt, aber man wird dadurch nicht sicherdafs man sich der Wahrheit genähert habe.Das einzige Allgemeine, was sich hierüber bestim-men läfst, beruht darauf, dafs in den nächst auf-einander folgenden Zeiten der Gang am ähnlich-sten ist, und immer unähnlicher wird, je weitersich die Zeiten von einander entfernen. Der

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