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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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sieht a-us den Tagebüchern des Grafen, dafs dieZeit eines Sterns- oft von der Sonne um mehr wiei Sek. abweicht.

Diese Beobachtungen des täglichen Gangesbeweisen die vorzügliche Güte de.s Chronometers.Aber der beste Chronometer bleibt immer einesehr zusammengesetzte Maschine, die periodischeAnomalien hat, deren Gesetze weder der Künst-ler noch der Beobachter kennt. Beyde könnenzufrieden seyn, wenn diese Anomalien kurze Pe-rioden haben und ihren Zyklus bald vollenden..Wäre der Chronometer so daurend wie die Welt-maschine, so liefsen sich durch Beobachtungen ei-ner langen Reihe von Jahren diese Gesetze empi-risch bestimmen und die Chronometrie wäre vol-lendet. Aber ein Chronometer ändert durchdas Verdunsten des Oels und das Abreiben seinerTheile, ohne Aufhören seinen Gang, und übera Jahre befolgen seine Anomalien ganz andere Ge-setze wie heute.

Da der Chronometer immer nach anderenund wieder anderen Gesetzen geht, so ist das,was wir seinen minieren Gang nennen, nichtsein eigentlicher mittlerer Gang, sondern etwas,was diesem in kurzen Zeitabschnitten nahe kommt. Die Gröfse dieser Zeitabschnitte bestimmte dasBedfirfnifs. ' Da die Schiffe gewöhnlich nichtüber 3 Monate See halten und sie -J- Grad bequemübersehen, so wurde hiedurch die Dauer und dieGenauigkeit bestimmt. Hierüber war man ei-

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