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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
Seite
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Die Schärfe, welche jetzt die Bestimmungendurch Monddistanzen haben, läfst sich leicht be-stimmen, wenn man bedenkt, dafs die Fehler derneuesten Mondtafeln grofstentheils unter ro undnie über zo Sek. sind, dafs es ferner bey demjetzigen starken Verkehr im astronomischen Ge-meinwesen und bey dem Fleifs der Beobachter garnicht schwierig ist, Mondbeobachtungen zu er-halten, aus denen man die kleinen Fehler derMondtafeln und sehr oft auch die noch kleinerendes Sternkatalogs verbessern kann, und dafsendlich Troughton zwölfzöllige Kreise verfertigt,wobey Sterndistanzen mit fünf verschiedenen Krei-sen gemessen, im Maximo nur 4 "i 8 vom Mittelab wichen. Bey Monddistanzen auf diese Weisegemessen, würde das Maximum und Mininum nur18 Z. Sek. voneinander abweichen können.

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Steins stellt; und aufser dieser hat es noch ei-ne dritte, deren Axe mit der Axe des Fernrohrs parallelist und auf der Höhenbewegung. senkrecht steht.Ist der Stern im Felde des Fernrohrs, so sucht man mitder dritten Bewegung den Mond im Spiegel dazuund da die Axe dieser Bewegung der Axe des Fernrohrsparallel ist, so verläfst bey der stärksten Bewegung desSextanten der Stern das Feld des Fernrohrs nicht. Ist derMond und Stern nun zusammen im Felde, und steht derIndex der Alhiade auf einem Theilstriche des Limbus, sowerden durch die parallaktische Bewegung beyde im Feldeerhalten, und die Berührung des Mondes und des Sternswird in dem stark vergröfserndenFernrohre mit der nebm-lichen Ruhe abgewartet, mit der man Sternbedeckungenzu beobachten pflegt.