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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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zu Sekunde getheilt sind, deren Fernrohr 'yomalvergröfsert, 20 Zoll lang ist und i^g. Zoll Oeff-nung hat.- Diese auf Monddistanzen ange-wandt, würden im Fernrohre das Fortrücken desMonds von -| zu % Sek. zeigen und den WinkelVon 2 zu 2 Z. Sek. messen. Die Fehler des In-struments gleich Null gesetzt, würde für die grüfsteDifferenz zwoer Beobachtungen 5£ Z. Sek. ge-ben *), So ein Instrument, dessen Fernrohr ei-nen Sucher hat, und das auf einem parallaktischenStatiefe aufgestellt ist, läfst wenig mehr 'für dieSchärfe des Monddistanzenmessens übrig, und die-se künstlichen Sternbedeckungen würden sich fastdurch nichts anders von den natürlichen unter-:scheiden, als durch eine gröfsere Mannigfaltigkeitund Leichtigkeit der Beobachtung **),

*3 Oie ungleichfjrfnige Erwarmung hat bey solchen sufserstdelikaten Instrumenten, in Hinsicht der Ausdehnung des Mes-sings, einen sehr unangenehmen Einflufs. Das Glas dehntsich um die Hälfte Weniger aus, als das Messing; aber,- man kann wohl Mefsstangen davon giefsen, nurkeineSextanten. Bey der gleichförmigere wird Radius und Lim-bus nach demselben Verhältnifs ausgedehnt.

**) Mit einem Instrumente, welches auf diese Weise aufgestelltist, beobachtet sichs sehr angenehm. Wir hatten dieWirv-keltuesser, mit denen wir im Anfänge unserer Beobachtun-gen die Entfernung der Sternschnuppen von den Sternenmafsen auf eine ähnliche Weise aufgestellt. Das Statief hatdrey Bewegungen. Die erste ist der Weltaxe parallel, undman kann durch sic im aufgeschraubten Sextanten Mondund Stern sehr leicht im Felde des Fernrohrs erhalten,wenn man sie einmal hat. Aufser dieser parallakti-schen hat das Statief (Jic gewöhnliche Hühenbewcguntj,mit welcher man das Fernrohr auf di« Abweichung des