94
Dafs man aus einer grofsen Reihe von Dis*tanzmessungen seine Länge bis auf 5 Sek. findenkönne, das ist wohl keinem Zweifel unterworfen,wenn der Fehler der Mondtafeln bekannt und dieInstrumente und der Beobachter von vorzüglicherGüte sind. — Die Schärfe dieser Beobachtungenliefse sich vielleicht noch weiter treiben, wennman die Gränze ihrer Schärfe vom Limbus aufsFernrohr brächte, wenn man den Index auf einenTheilstrich des Randes scharf einschneiden unddann ruhig im stark vergröfserenden Fernrohre dieAppulse des Monds an den Stern beobachtete. —■Aeufserst zarte Theilstriche. ein beträchtlicher Ra*dius, starke Mikroskope auf der Alhiade undRamsdensche Theilungsmaschiene würden ver-muthli.ch alle Fehler der Winkelmessung nahe aufNull bringen, wenn es nicht so schwierig wäre,'denCollimationsfehler bis auf einige Sekunden ein-zuschränken. Vielleicht wäre es auch bey der Be-stimmung von diesem vortheilhaft, die Gränze derSchärfe vom Rande aufs Fernrohr zu übertragen,indem man den Index auf einen Theilstrich ein-schneiden liefs und entweder vorher berechnete Azi-muthe der Sonne beobachtete oder ein Paar ter-restrische Signale zu Hülfe nehme, denen man sichwillkührlich so lange nähern könnte, bis sich dieBilder deckten, wo dann hernach der Winkeltrignometrisch berechnet würde.
Edw. Troughtcm verfertigt fetzt Spiegelsex-tanten von x8 Zoll Radiusj welche von Sekunde