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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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Die Mitglieder vom Bürau der Meereslängein Paris, denen Herr von Zach diese Beobach-tungen mittheilte, hielten ihre Uebereinstimmungfür Zufall. Aber hierin irrten sie sich. Denndafs alle 70 Beobachtungen nicht über 3o R. Sek.von einander abwichen, das hatte seinen Grundin der Güte des Instruments und in der Genauig-keit des Beobachters. Und dafs das Mittel aus deni5 ausgesuchten Beobachtungen nur ^ Sek. vonder Längenbestimmung der Sternbedeckung ab^wich, das hatte seinen Grund in der Methode,welche Canonicus David hiebey anwandte. Erberechnete nämlich aus der bekannten Länge vonSchlukenau , welche er am yten Sept. aus der Be-deckung des Sterns in IR. erhielt, die Fehler der

Mondtafeln und die der Beobachtungen. Aus denbesten Beobachtungen nahm er nun das Mittel,welches bis auf§ Sek. stimmte. Wäre aber dieals bekannt vorausgesetzte Länge um einige Sek.gröfser oder kleiner gewesen, so würden wiederganz andere Beobachtungen, als die genauestenseyn ausgewählt und aus diesen das Mittel seyngenommen worden. Auf jeden Fall konnte sich,da eine grofse Menge von Beobachtungen gegebenwar, das Mittel nicht weit von der vorausgesetztenLänge entfernen. Aber bey dieser Methode nä-hert man sich, so viel ich einsehe, nicht der wah-ren Länge, sondern nur der hypothetisch voraus-gesetzten ; den Fall ausgenommen, wo die hypo-thetische Länge zugleich die wahre ist, wo man