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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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Sternschnuppen entscheiden lassen. Denn wenn inzehn heitern Nächten die Pendel von Greenwichund Paris funfzigmal mit einander verglichen wür-den, so müfste sich der Fehler der Meridiandiffe-renz in solche enge Grenzen lassen einschliefsen,dafs vielleicht nur etwas zu wünschen, aber nichtsmehr zu hofFen übrig bliebe. Die Schärfe un-serer Sinne hat ihre Grenze und wir haben keineVergröfserungsgläser für die Zeit, wie wir sie fürden Raum haben.

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Ich schliefse diese Blätter mit der Bemerkung,dafs es auffallend ist, dafs da die Sternschnuppen

es herrschen in der Angabe der Meridiandifferenz zwi-schen diesen beyden berühmten Sternwarten noch bis aufdiese Stunde sehr merkliche Abweichungen.

«Sollten, so schliefst Graf Brühl seine Abhandlung,sollten diese Irrthiimer nicht vielleicht von der Veränder-lichkeit der Erdstrahlenbrechung herrühren ? und hat esmit dieser Vermutbung seine Bewandnils , führt sie nichtzu der Besorgnifs, dafs gleichartige Messungen ähnlichenUnrichtigkeiten ausgesetzt bleiben ? Und diese Strahlen-brechung ist, wie.Hr. von Zach in der Note hinzufügt,hoch nichts weniger, als genau bestimmt. Bouguer setzt6ie auf £ des zwischen zween Gegenständen liegendenTerestrischen Bogens oder ihres Winkels im Erdmittel-punkt. Boscowich Maskclyne j 5 , Lambert -tj- undGeneral. Roy zeigt durch Beobachtungen, wie sehr sichdieser Winkel bey dem verschiedenen Luftzustande verän-dere, und zeigt, dafs .er von bis auf hin und herschwanke. Von hieraus ist: die Aussicht auf die Genauig-keit unserer Gradmessungen eben nicht die tröstlichste.