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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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ten. Da diese einen so grofsen Einflufs auf dieLängenbestimmungen hat, welche auf Mondsbe-deckungen beruhen und die Längenbestimmungendurch Sternschnuppen hievon völlig unabhängigsind, so kann man umgekehrt, wenn die Längedurch diese genau bekannt ist, aus der Mondsbe-deckung die Abplattung herleiten. Es kommtdann nur darauf an, dafs man genaue Beobach-tungen von solchen Mondsbedeckungen erhält, beydenen die Abplattung der Erde einen grofsen Ein-flufs auf die Bestimmung der Länge hat.

Aueh dürfte sich sehr bald über den bis jetztnoch bis auf einige Sekunden zweifelhaften Längen-unterschied von Greenwich und Paris *) durch

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*) Nach dem Chronometer vom Graten vonBrühl 9 / .f9 // ,S39.Nach Mechain mit Serons Chronometer - 9,19,63.

Nach General Roys Messung ... 9 . 18 . 833 *

Nach 17 Mondsbedek. berechnet von Bürge 9^21.

(Berl. A. J..B. 1799. S. 113.)

Man war schon lange über diesen Längenunterschied,der sogar eine lange Zeit zu 9', 16" angenommen wurde,zweifelhaft, und man hoffte, dafs eine Messung, wie dievom General Roy, an der zwo Nationen und zwo Akade-mien der Wissenschaften Antheil nahmen, endlich.hier-über entscheiden würde. Aber selbst diese Mefsung,bey der zwo Standlinien bis auf 4J Zoll stimmten, nach-dem sie durch 24 Dreyccke über eine Strecke von 60 eng-lischen Meilen waren verbunden worden, und bey derman einenRatnsdenschen Geotheodoliten gebraucht hatte,der in den drey W. eines Dreyecks noch keine 3 Sek. Feh-ler machte, aber selbst diese entschied-nichts, denneie war nicht fehlerfrey, wie solches Graf von Brühl ineiner Abhandlung in A. J. B. für 1799. gezeigt hat, und