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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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bey dem Aufsuchen der corespondirenden leitenkönnen.

io.

Uebrigens läfst sich auch die Länge durchSternschnuppen finden, wenn alle Umstände un-günstig sind und der Beobachter in A nicht weifs,ob der in B östlich oder westlich, ob er i Gradoder io Grad von ihm beobachtet.

Gesetzt sie hätten beyde in der Nacht vomisten August 6 vollständige Beobachtungen ge-macht, so läfst sich aus der blofsen Ansicht schonungefähr schliefsen, welche zusammen gehörenwerden. Aus diesen nimmt der Beobachter einPaar, welches er für identisch halt, setzt ihre Zeit-unterschiede hypothetisch als die wahre Länge an,und berechnet daraus, in Verbindung mit ,derBreite, die Gröfse der Standlinie und ihre Nei-gung gegen den Meridian.

Ergibt sich aus der Rechnung, dafs bey bey-den Beobachtungen die nämliche Sternschnuppezum Grunde liegt, so hat er den wahren Längen-unterschied, und er kann nun leicht aus allenübrigen Journalen die corespondirenden herausfin-den. Sollte aber unter den 12 Sternschnup-pen nur ein einziges Paar corespondirende seyn,so sieht man leicht ein, dafs wenn er sie der Reihenach unter Rechnung nimmt, sie sich doch beymofisten Exempel finden müssen.