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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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Miltagsfernrohr, um seiner Zeit am Pendel bis aufdie kleinsten Zeittheile sicher zu seyn.

Die, welche schon oft mitTertienuhren beob-achtet haben, werden es natürlich finden, dafs manAnfangs die Tertienuhr falsch andrückt, weil mandas Erscheinen der Sternschnuppe nicht mit völli-ger Ruhe beobachtet.

Aber dieser Fehler gibt sich sehr bald, unddiese Beobachtungen sind bey weitem so schwierignicht, wie die beym Schallmessen, da die Auf-merksamkeit, nicht wie bey diesen, zwischen An-drücken und Nachlassen getheilt ist.

Da die Tertienuhr nur 3 o bis 40 Sek. zu ge-hen braucht und die Pendeluhr nach jeder Beob-achtung am Mittagsfernrohr berichtigt wird, so hatder Beobachter den Vortheil, dafs er sich nie langeauf den Gang einer seiner Uhren zu verlassenbraucht.

Das Passageinstrument ist aber bey diesenBeobachtungen unentbehrlich, weil die ganze Güteder Beobachtung von der Genauigkeit abhängt,mit der der Beobachter seine Zeit weifs. Co-respondirende Sonnenhöhen oder corespondiren-de Sonnendistanzen erfordern nicht allein doppeltso viele Beobachtungen, sondern auch so voll-koramne Pendeluhren, als auf wenig Sternwar-ten sind.

Hat der Beobachter aber ein MittagsfernrohiVso ist eine Auchsche Zelmthaleruhr überflüssig ge-nau, Diese ist ihm dann nur Sekundenzähler

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