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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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berichtigt den Gang seiner Uhr am Passageinstru«ment, bemerkt den Stand der Tertienuhr, legtsich zur Beobachtung des Zeniths auf einen astro-nomischen Stuhl, wie der zu Seeberg am grofsenPassageinstrument, und wartet bis Sternschnuppenerscheinen.

ln dem Augenblicke nun, in dem eine Grofseverschwindet, deren günstige Lage eine scharfeBeobachtung zuläfst, drückt der Beobachter seineTertienuhr an und diktirt seinem Gehülfen dieGrofse, die Farbe, die Schnelligkeit, den durch-laufenen Bogen, die Richtung der beobachtetenSternschnuppe und die Güte der Beobachtung.

Dann geht ®r zum Pendel, läfst die Ter-lienuhr mit dem nächsten Pendelschlage los, unddar Gehülfe notirt die Sekunde des Pendels undden Stan^. der Tertienuhr im Journal, indefs derBeobachter in den Sternkarten den Verschwin-dungspunkt und die Richtung der Bahn zeichnet.

Dieses kann mit einer aufserordentlichenSchärfe geschehen, wenn die Sternschnuppe ineiner sternreichen Gegend des Himmels ver-schwand und der Beobachter Uebung mit einersehr vollkommenen topographischen Kenntnifs derSterne verbindet.

Nun geht der Beobachter wieder mit derTer-tienuhr zum astronomischen Stuhle zur folgendenBeobachtung, und der Gehülfe nimmt nach jedergut gelungenen Beobachtung einen Durchgang am