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Diese Längenbestimmungen würden alles das*,jenige bey grofsen Entfernungen leisten, was mannur immer von ihnen verlangen konnte, wenn siei. weniger selten, und 2. unabhängig wären vonAbplattung der Erde, von Irradiation und Inflexiondes Lichts; vom halben Durchmesser des Mondesund von den Fehlern der Tafeln. Diese zum Theilunsichere Bestimmungen erschweren die weitläufrtigen Rechnungen aufserordentlich und rauben ih-nen wieder einen Theil der Schärfe, welche si«sonst der Natur der Sache nach geben könnten.
Aber bey allem dem leisten diese Bestimmun-gen doch aufserordentlich viel, in Ansehung derHarmonie, welche unter ihnen herrscht; und wenndiese auch mehr für die Gleichheit der Elemente,’die bey diesen Rechnungen zum Grunde liegen,'als für ihre absolute Wahrheit, beweisen sollte, soist doch nicht zu leugnen, dafs sie bis jetzt zu un-seren besten Methoden gehören, um Längenbe-stimmungen in grofsen Entfernungen zu machen.
Ich schlage hier eine zweite Methode vor, 1um Meridiandifferenzen auf grofse Entfernungen.zu bestimmen. — Es ist die Methode der geogr.’Längenbestimmungen durch Sternschnuppen.
Sie ist unabhängig von der Abplattung derErde, von der Inflexion und Irradiation desLichts, vom halben Durchmesser des Mondes undvon den Fehlern der Tafeln. — Sie wird einegröfsere Schärfe geben, als die Sternbedeckungenvom Monde, da sie hoffen läfst, die Fehler, bey