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grofsen Längenuntersehieden, innerhalb die Gren-ze einer einzigen Zeitsekunde einzuschliefsen.
Die minder vortheilhafte Seite der geographi-schen Längenbestimmungen durch Sternschnuppenist die: Dafs der Beobachter oft eine Viertelstundevergeblich auf die Beobachtung wartet und er vor-her nicht weifs, wann und wo sie ungefähr vorfal-len wird. — Dieses Gefühl ist im Anfänge äus-serst unangenehm, es gibt sich aber bald , wie ichaus Erfahrung weifs, durch fortgesetztes Beobach-ten, und wird endlich, wie so manches andere,Gewohnheit, und als Gewohnheit gleichgültig.
Dieses, und dafs von zehn Beobachtungen imDurchschnitt nur eine correspondirende kann er-wartet werden, ist die Kehrseite der Münze, dieaber zu gutem Glück mehr den Beobachter als dieBeobachtung trift. — Hingegen hat diese Me-thode wieder den Vortheil, dafs sie in jeder hei-tern mondlosen Nacht kann angewandt werden,und dafs mit ihr nicht die ungeheuren Rechnungenverknüpft sind, die Sternbedeckungen und Son-nenfinsternisse erfo deren.
i.
In den heiteren Abenden des Julius und Au-gust von 1758. füllten Gespräche über die Stern-schnuppen einen Theil der abendlichen Unterhal-tungen zwischen meinem Frpuode Brandes undmir. Wir fragten uns oft, welches wohl ihre ei-gentliche Entfernung, — ihre Geschwindigkeit,—