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können also zwo Längenbestimmungen um 1 a %.Sek. von einander ab weichen, ohne dafs man we-der dem Instrumente noch den Beobachtern Vor-würfe machen darf *).
Wenn die Vergröfserung des Fernrohrs stär-ker, als das i5facheist, so sieht der Beobachterschon eine Veränderung des Winkels ohne sie mes-sen zu können. Um also eine gröfsere Schärfe zuerhalten, mufs man die Verbesserung nicht amFernrohre, sondern an der Theilung suchen.Wenn diese bis auf io und die Schätzung bis 5Sek. geht, so hat sie natürlicherweise ihre Grenzean einem Instrumente, welches nur 6 bis io ZollRadius hat. — Und hier hat sie dann auch dieSchärfe der geographischen Längenbestimmungendurch Morjddistanzen.
Hingegen bey den Bedeckurigeit der Sterneund der Sonne vom Monde, beruhet allein dieSchärfe auf der Stärke der Vergrüfserungen derInstrumente, mit denen sie beobachtet werden. —>Um so stärker diese ist, um so schneller wird diescheinbare Bewegung des Mondes. Bey 8omali-ger Vergröfserung bewegt er sich in jeder Zeit Sek.um 4° R» Sek- fort und beschreibt folglich schoneinen Bogen, der gröfser ist als der kleinste mög-liche Sehwinkel **).
*) Belege hiezu in den Beylageri,
**) Expcrimenta circa visus acienti aut. Tobias Meyer inCommenc. Soc. Goett. Tom IV. pag. 120.