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Genealogisch-historische Darstellung der Abstammung des verstorbenen Erb-Land-Marschalls Cord Jaspar Ferdinand von Moltzan auf Grubenhagen, Rothenmohr, Ulrichshausen und Moltzow c. P., und der jetztlebenden Gräflichen, Freyherrlichen und Adlichen Maltzane und Moltzane, als Prätendenten zu den von Moltzan-Grubenhäger Lehnen ...
Entstehung
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3) der Verpfändung des Gutes Ulrichshausen nebst Moltzow und andernPertinentien,

4) der Vererbung desselben, wie auch des Gutes Grubenhagen e. I>. aufdie nach Aussterben der Ulrichshausenschen brnnebe^ (welche den derTrechochschen braneke gehörenden Antheil Grubenhagens e. p. kaufsweise gleichfalls acqui-rirt hatte) in der Grubcnhagenschen Linie alleine noch übrige Rothen-mohrsche branebk)

wie auch,

3) im Betreff des Wapenschildeö und der Schreib-Art des Geschlechts-Namens der Ulrichshausenschen brsnebe.

(Siehe die fünfte Moltzansche Geschlechts - Tafel.)

§1.

s«I IV. K. I. Ulrich Moltzan auf Ulrichshausen, auch auf Grubenhagen,

Rambow und Damen,seine unmittelbare Abstammung von Lütke Moltzan, auchMaltzan, auf Grubenhagen «ub IV. f. 3. betreffend.

Ulrich Moltzan auf Ulrichshausen, Stifter der Ulrichshausenschen bi-Auebe, «üb IV. S. I.,war Lütke Moltzans auch Maltzan's, auf Grubenhagen «ub IV. f. 3., hinterlassener allsterSohn, und Wedege Moltzan's auf Rothenmohr, Stifters der jüngcrn Rothenmohrschen brande,«ub IV. K. 2. Bruder, dessen unmittelbare Abstammung von eben-gedachten Lütke Moltzan, auchMaltzan, auf Grubenhagen «ub IV. f. 3., aus dem weiter unten in dieser Abtheilung selbst,§. 1., bei Documentirung der unmittelbaren Abstammung seines Bruders Wedege Moltzan aufRothenmohr «ub IV. K. 2., angeführten Beweis-Stellen, vollkommen deutlich hervorgeht.

§- 2.

«ü IV. K. I. Ulrich Moltzan auf Ulrichshausen, Grubenhagen, Rambow

und Damen,

seine Auseinandersetzung mit seinem Bruder WedegeMoltzan auf Rothenmohr «ub IV. K. 2., welche höchst wahr-scheinlich die Veranlassung seiner Acquisition des GutesUlrichshausen ist.

Von der Auseinandersetzung Ulrich Moltzans auf Ulrichshausen, Grubenhagen, Rambowund Damen «ub IV. K. I., mit seinem Bruder Wedege Moltzan auf Rothenmohr «ub IV. K.2., sprechen hiesige Urkunden und Acten gar und ganz nicht, und läßt sich deshalb auch nichtmit völliger Gewißheit behaupten, daß er unmittelbar durch solche Theilung das Gut Ulrichs-hausen, auf welchem er zuerst im Jahre 1362, als daselbst wohnhaft vorkommt, erhalten, odernachhin erst acquirirt und in sein Geschlecht gebracht habe; dennoch ist es höchst wahrscheinlich,daß ihm dasselbe in solcher Auseinandersetzung zugefallen, und daß es mithin der Zeit schon einMoltzansches Lehn war.

Ohne daß vor ihm von diesem Gute jemals hier die Rede ist, erscheint er, der schon imJahre 1349 hier genannt wird, zuerst im Jahre 1362, und zwar in Landes-Kontributions-Registern, als auf Ulrichshausen, früher aber sowohl, als auch später, nicht nur in Urkunden,sondern auch in Acten, als auf Grubenhagen, Rambow und Dame wohnhast öder erbgesessen,und eine, solche seine derzeitige Ansäßigkeit auf Ulrichshausen völlig documentirende Nachricht,enthält nicht nur folgende, an dem daselbst gegenwärtig noch stehenden alten massiven herrschaft-lichen Gebäude befindliche Inschrift:

Im .lubr lunfsebiibumlert «eebsiK z^veiHst er«tlieb fundiret die« Kebi-iuIiirieb Uultsisbu, ver«teb e« reebtUnd ALgiKsretlm Kerdorp« üe«ebleebtItgber die« bei««t 2« IIIrieb«bmi« ete.

briefliche Nachricht des Herrn Barons Friedrich von Maltzanauf Peccatel «ub IV. 4. e. 3.sondern auch ein im Großherzoglichen Archiv Hieselbst ausbewahrtes mit solcher Inschrift ziemlich