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Genealogisch-historische Darstellung der Abstammung des verstorbenen Erb-Land-Marschalls Cord Jaspar Ferdinand von Moltzan auf Grubenhagen, Rothenmohr, Ulrichshausen und Moltzow c. P., und der jetztlebenden Gräflichen, Freyherrlichen und Adlichen Maltzane und Moltzane, als Prätendenten zu den von Moltzan-Grubenhäger Lehnen ...
Entstehung
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Gläubiger desselben vorkommenden Ritter Heinrich Moltzan 8uli III. welcher nicht undeutlichdes Ritters Lüdeke Moltzan 8ub. III 3. Bruder darin genannt worden.

Noch einige andere ziemlich erhebliche Gründe, welche für die Identität des in vorhin

suli 3. angeführter Urkunde vom I. 1374 genannten Ritters Heinrich Moltzan von Schorsow

und des in jener Bischöflich - Schwerinschen Schuld - Verschreibung vom I. 1328 genanntenRitters Heinrich Moltzan 8ul) III. zeugen, sind folgende:

e. daß nicht nur bei Verpfändungen an die Söhne und Enkel des Ritters Lüdeke Moltzan«uli III. 3. (Bruders des Ritters Heinrich Moltzan 8uli III. ^.), unter den Vettern, welcheauf Seiten der Pfandnehmer die Verheißung der Erfüllung des Pfandhandels von den Pfand-gebern entgegen nahmen,

die in obiger Urkunde vom I. 1374 vorkommenden Söhne des Ritters Heinrich Moltzan vonSchorsow, nämlich die Gebrüder und Knapen Moltzan und Heinrich Moltzan zu Schorsow,sondern auch bey Verpfändungen an eben diese beide Gebrüder Moltzan und Heinrich Moltzanzu Schorsow, die Descendenz des Ritters Lüdeke Moltzan 8uli III. 3.,

allemal zuerst, und ohne Zweifel, als eventuelle nächste Erben, genannt worden, wie die weiterunten bey den Jahren 1373, 1378 und 1381 angeführten Beispiele solches deutlich beweisen.

ll. Daß die Schorsowsche Linie, und mithin die Descendenz des in obiger Urkunde vomI. 1374 genannten Ritters Heinrich Moltzan von Schorsow, dessen und des in der Urkundevom I. 1328 vorkommenden Ritters Heinrich Moltzan 8ul) III. ^4. Identität höchst-wahr-scheinlich ist, einen wircklichen Antheil an Grubenhagen e. I>. hatte und besaß, wie solchesweiter unten, Periode 2., Abschnitt 2. snn. 1463 ausführlich gezeigt worden,woraus denn folgt, daß solcher Ritter Heinrich Moltzan von Schorsow 8ub III. ^ und seinin derselben Urkunde vom Jahre 1328 gleichfalls genannter Bruder der Ritter Lüdeke Moltzan8ub III. 3., die Grubenhagenschen Güter gemeinschaftlich acquirirt haben müssen.

e. Daß auch die von dem hinterlassenen dritten Sohne des Ritters Lüdeke Moltzan subIII. s. gestiftete Grubenhagensche Linie gleichfalls einen Antheil an Schorsow gehabt zu habenscheint, wie a. a. O. srl aun. 1463 ebenfalls bemerckt worden, woraus wiederum folgt, daßauch Schorsow von dem Ritter Heinrich Moltzan 8uli III. ^., und von seinem Bruder demRitter Lüdeke Moltzan 8uli III. 3. gemeinschaftlich acquirirt worden.

f. Daß nach dem um die Mitte des 13ten Jahrhunderts zwischen 1452 und 1463 er-folgten Aussterben der Schorsowschen Linie, nur die Descendenz des Bruders des Stifters der-selben, nämlich des Ritters Lüdeke Moltzan 8ub III. 3., in deren Erb- und Pfand-Güter, nämlichin Schorsow e. in einem Anthcile an Grubenhagen e. ?., und in dem Pfand-LandeMalchin, succedirte.

Alle diese Verhältnisse und die vorhin erwähnten Urkunden von 1328, 1374 und 1383,scheinen die Identität des beim Jahre 1328 vorkommenden Ritters Heinrich Moltzan 8ub III.

und des in der Urkunde von 1374 genannten Ritters Heinrich Moltzan zu Schorsow völligzu erweisen und zu documentiren, daß letzterer des Ritters Lüdeke Moltzan 8uli III. 3., (nächstenStammvaters der ältern Pommerschen Linie auf Osten und Kummerow, der Woldeschen und derGrubenhagenschen Linie), Bruder war.

tz. 3. 6.

sA III. 3. Lüdeke Moltzan, Herr (Ritter)

sonstige denselben betreffende, hier weniger interessirendeUrkunden.

Der in obiger Urkunde vom Jahre 1328 als Gläubiger des Bischofs Johann zu Schwerin,mit seinem Bruder, dem Ritter Heinrich Moltzan (zu Schorsow) 8ub III. .4. vorkommendeRitter Lüdeke Moltzan 8uli III. 3., wahrscheinlich erster Erwerber der Grubenhagenschen Güter,ist es nun aller Wahrscheinlichkeit nach, welcher noch in folgenden beiden jüngern Urkunden von1341 und 1347 genannt worden, und als lebend erscheint.

s. Johann Grube, ein Knape, bekennet, daß er und seine Erben, und von seinetwegenOtte Swanow, mit dem Hause zum Wolde, zu Diensten ihres Herrn des Edlen Herrn Albrechtvon Mecklenburg und dessen rechten Erben bereit seyn, und auf deren Kosten mit 26 Reuternund 5 Stücken dienen wolle, und daß solches Haus diesen Herrn in allen Nöthen, mit Aus-nahme ihrer Herrn von Stettin und des Herrn Lüdeke Moltzan, ein offenes Schloßseyn solle.

Orig. in Plattdeutsch. Spr.

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