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(Restauration Carl II 1660; Jacob 17 1685; PapismuszAusbildung der britt. Verfassung) mir Frankreich confödcrirt;die Türkcy, fast ganz Italien, Portugal und mehrere teut-sche Reichsfürsten standen unter französischem Einstuße; unddie zur Unzeit auf Wiederherstellung ihrer geistlichen Herr-schaft bedachten Päbste Alexander VII (1655 — 1667)und Innocentius XI erlebten Demüthi-
gungen, welche die Erniedrigung des römischen Stuhls be-schleunigten.
87) Von den Gegnern Frankreichs waren Spanien,welches unter Carl ll fst. 1700) zu einem wirklich unbe-deutenden Staate herabgcsimken war, und Oesterreich, des-sen große Kräfte unter Leopold t (1658 — 1705) wenigentwickelt und meist schlecht gebraucht wurden, die unglückli-cheren und zum beharrlichen Kampfe für einen bestimmtenZweck nicht geeignet. Die vereinten Wederlandc, unterdes Republikaners Joh. de wirr (1651 — 1672) Leitung,standen ruhmvoll an der Spitze der gegen Frankreichs Schrittezur Univcrsalmonarchic sich abwechselnd bildenden Oppositionund der in der Zeit der höchsten Gefahr des Staats ( 1672)zum Statthalter ernannte Wilhelm l>l (st. 1702) wurdedie Seele des von ihm organisirtcn antifrauzüsischeu Sy-stems, das für Englands wachsende Größe (seit der Revolu-tion 1688 ». Convention 16Z9) im gleichen Grade förderlich,als für die Niederländer, welche ihren Handel gegen denvon großen Flotten und Armeen und durch rastlose Kabinets-thätigkeit gehobenen und beschützten französischen und britti-fchen nicht behaupten konnten, nachtheilig war. Auch dergroße Kurfürst v. Brandenburg Friedrich Wilhelm(st. 1688) »ahm an den Planen gegen Frankreich Antheilund legte durch den glänzenden Sieg über die Schweden beyFchrbellin (1675) den Grund zur militärischen Größe sei-nes Hauses und Staates.
88) Die Verhältnisse im Norden wurden durch den Frie-den zu Oliva (1660), der Polens Ohnmacht bewies, be-stimmt.