steh entfaltenden Civilisation des germanisirten und f8stZ?in Staaten von mäßigerem Umfange aufgelösten Europa.Das kunstvolle Gebäude der päbstlichcn Hierarchie, der Er-halten» des Christenthmns durch herrische Vormundschaftüber rohe Nationen, der Beschützerin des Volts gegen an-maaßende Große, der Mutter der europ. Staatenverbin-dung, erhebt sich allmählig und bedarf nur der Meisterhandzu seiner Vollendung. Aus der im Inneren s YZ5) gebroche-nen arabischen Macht gehen wichtige militärische Staatenhervor. — Die (Quellen der Geschichte vermehren sich undsind ergiebiger; wir haben Urkunden im Original, reichhal-tige Gesetzsammlungen und Denkmäler; die Geschichtschreiberbleiben zwar der Mehrheit nach dem in voriger Periode an-gedeuteten Charakter treu, aber doch zeichnen sich unter denabendländischen schon mehrere (Byzaur.; Paul Warne-fridi st. v. Zac?; Ürgiuhard st- 8Zy; Luitprand st.y6o; Wirich nid st. 1004; Dirinar st. iot8; Adainst. 1076; Camberr st. 1077) sehr voltheilhaft aus. — DerSchauplay ist in ganz Europa (auch im Norden und Ostenwird es Heller) und in Asien. — -Hauprnarioncn: Fran-ken in Frankreich, Teutschland und Italien; Tormänner;Slaven; Oströmer; Araber; Türken. blebcnvölkcr:Sachsen in England; wcstgarhen in Spanien; Bulga-ren; Thazaren; Perschcnezer; Ungern; Sinesen. —
1) rvetlkimdc, am ausgebreitctsten bei) den Arabern (?b„
im 10 Jahrh.) und bey den Normännern. — Sla-vische Nationalkundc.
2) Verfassung: im Morgenlande Satrapen-Despotie mit milit.Revolutionen. — Im Abcndlsnde Feudalwesen und Hierar-chie; Vasallen erheben sich s 850 zu Erdbeeren und strebennach Landeshoheit; tcucla oblm-; Ohnmacht der Obcrfnrsten,Kraftlosigkeit der Regierungen und Gesetze. Fehden. Räu-bereyen.
57) I. Der Klerus erlangte in den germanischen Staa-ten durch Ucberlegenheit in Cultur und durch das hierin be-gründete Monopol in der Geschäftsführung folgenreiche Vor-züge
MM