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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
Entstehung
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109
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licien und Rhätien sZ2 —izl u. durch Drusus Eroberun-gen zwischen NRHein nnd Weser bis an das innere Waldge-bieg gaben die Römer zu Conföderations-Planen

der Germanen Veranlassung, welche die Verdrängung derrömischen Armeen vom Rhein und von der Donau bewirkensollten. Marbod vereinte die freyen Völkcrsiämmc vonder Donau bis zur Elbe, die Mark'manncn, ließ sich abervon Tiberins s? n. Eh. G.^I zum Frieden bereden, wah-rend der Cherusker -Hermann, verbunden mit Kattcn,Chancen, Bructercrn, Angivariern, Marsen u. a. den röm.Uebermuth am NRHein brach und die Legionen des Oarusim Teutoburger Walde zwischen der OEms und Lippe syssvernichtete. Der röm. Rachkrieg unter Tibcrins undGermanicus siou. 14 —17^ stellte die röm. Herrschastin Germanien nicht wieder her; Tiberius als Kaiser thatauf alle Eroberungen in Teutschland Verzicht und vermitteltesogar zwischen den beiden germanischen Consödcratiouen, denMarkmannen, welche für die Oberherrschaft, und den durchSueven und Longobarden (Winilen) verstärkten Chcrusken,welche für die Freyheit kämpften sly^s, den Frieden. Nach-Hermanns Ermordung s2f trennte sich der Cherusker-bund und es brachen Kriege unter den germanischen Völker-stämmen aus, in welchen sich Katten ^49^, Hermundurenund Bataver sz8ü am meisten auszeichnen; im nördlichenInneren consolidirte sich der Sucven-Vcrcin u. lies die Wil-den an der Weichsel seine Obermacht fühlen. Die furchtbareJnsurrcction der durch Friesen u. mehrere Stämme Westfa-lens verstärkten Bataver unter Llauv. Cioilis in Unter-Germanien endete mit einem Vergleiche; u. in Ober-

Germanien wurden die siegreiche» Daker, Quaden u. Mark-mannen von Trasan sioi. 104 —gedemü-

thigt; die Römer begnügten sich die Gränzen zu decken;viele Germanen traten schon in röm. Kriegsdienste; in derinneren Geschichte Germaniens ist von der Zeit an eine be-trächtliche Lücke bis zum Markmannischen Bunde gegen Rom

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