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verbünde» mit den ohne kaiserl. Erlaubniß ebenfalls überdie Donau gegangenen Osigothen mit furchtbarem Ungestümmauf Griechenland stürzten. — Grarianus l375^Z8z?,welcher mit f. unmündigen Br. Dalenrin ian us II hz/5— 392Ü den väterlichen Thron bestiegen hatte, konnte wegeneines gefahrvollen Kriegs mit den Alemannen, dem bedräng-ten Orient keinen Beystand leisten und ernannte den tapfernSpanier Thcodosius sd. ly Jan. 379^ zum Augustus;dieser rettete den Staat und schloß, unterstützt von der dieGothen trennenden Zwietracht, einen vortheilhafteu Friede»fd. 3 Oct. 382^. Den Usurpator Magnns ClemenslkNaximus erkannte er, nachdem Grarran zu Lyon sd.25 Aug. 383^ ermordet worden war, als Augustus der gal-lischen Präf. unter der Bedingung an, daß er Italien nichtbeunruhigen solle, und als derselbe dennoch sAug. 3871 ein-fiel, schützte er Dalcnrinians II Thron und lies denLNaximu s fAng. 388Ü hinrichten. Nach D a lcnti-nians Ermordung sd. 15 May 392s!, besiegte er mit Hül-fe einer von Alarich angeführten gothischen Armee, denheidnischen Eugen ins s.394^ und war nun bis zu seinemTode fd. 17 Jan. 395 s! Allcinherr des röm. Reichs. Aufkurze Zeit hatte er die Einheit des Staats wieder hergestellt;aber durch die Härte, womit er Ketzer verfolgte und dasHeidenthum als Teufelsdienst auszurotten suchte, durch diefrömmelnde Nachgiebigkeit gegen die kirchliche Macht, welchesich der weltlichen an die Seite zu stellen anfing, und durchdie unweise Theilung des Reichs unter seine beide unmün-dige Söhne veranlaßte er unheilbare Uebel für den im In-neren Hülflosen und von übermächtigen Feinden schrecklich be-drohten Staat.
1) rituellen: S. 98; Ammianus Marcellinns z;z —Z7s-s. HL. S. 214. —
2) Gewaltsames Christianiffren des Staats. Grarian läßtZ82 die Victoria aus dem Vcrsammlungssaale des rom. Se-nats wegschaffen und Sxmmachus thut Z84 dem Valcnr.
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