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Gemeinheiten für Erhaltung der öffentlichen Anlagen sorgenund die Bestreitung der zu Volkslustbarkcitcn erforderlichenSummen wurde den Pratorcu aufgeladen; aber dagegenstiegen andere Staatsausgabcn desto höher: der zahlreichekostbare Hofstaat kostete unter Constanrin weit mehr alSdie Armee; ganze Schaarcn von Müssiggängern wurden über-reichlich besoldet; die Erbauung Ncu-Roms kostete über i;Mill. Rthlr. u. der Pöbel darin wurde, anfänglich mit Ge-fahr der Hungcrsnoth in Alt-Rom, von Staats wegen ge-füttert u. verpflegt. Die Armee ward zwar auf den 4. oder6 Theil rcducirt, dagegen Subsidicn an Barbaren-Corps be-zahlt; bei) diesen zuerst im Verhältniß zu dem Aufwande füreine gleiche Zahl röm. Truppen, Ersparung; aber sobald dieBarbaren stch fühlten, stiegen ihre Forderungen u. die Sub-sidicn wandelten sich in drückende Tribute um. Luxuriöse ge-lehrte Anstalten in allen Hauptstädten verschlangen bedeu-tende Summen; Volksuntcrricht wurde gänzlich vernachläs-sigt. Für den christl. Cultus sorgte Constanrin mehr durchGesetze als durch Geld-Unterstützungen; höchst wahrscheinlicherhielten die Christen das von den Decurioncn verwaltete,durch Constanrin eingezogene städtische Gemcinvcrmögenzum Fonds ihrer kirchlichen Anstalten; die Geistlichen erlang-ten Steuerfreiheit. —
z8) Eine lange Reihe innerer Verwirrungen und Zerrüt-tungen verbunden mit fortgesetzten Angriffen auswärtigerFeinde, welchen bald kein oder nur sehr ohnmachtiger Wi-derstand geleistet werden konnte, führte das Ende der römi-schen Herrschaft im Westen herben. Constanrins laster-hafte und ichwache Söhne theilten sd. 11 Sept. daSReich; Constanrin II s.ZZ7-"3fof erhielt die gallischePrafectnr, Constanxius fZZ7^Z6i^I die orientalische,und Constans szZ7^Z5vs die illyrische und italische;Constanrin II blieb sMarz Zg,o^I in dem zur EroberimgItaliens und Afrika's gegen Constans geführten Krieg u.dieser wurde Herr über die westlichen Lander; Constansverlohr durch Meuchelmord s. Leben sFebr. zzoH als er demin Gallien aufgetretenen Usurpator Magncnrins entge-gen