aus und beurkundete seine Herrschaft über die Mehrheit dergriech. Völker; große Kopse glänzten in der Literatur und'Kunst; aber der von schmeichlerischen Demagogen verdorbenePöbel gewöhnte sich unter Vergnügungen u. Festen an Müs-siggang. Die Unzufriedenheit der Bundesgenossen über denHandelszwang und die Requisitionen, womit sie von demanmaassenden Athen bedrückt wurden, nahm betrachtlich zu,wurde von Sparta (458^ genährt und durch die Gewaltthä-tigkeiten gegen Korinth, Epidaurus, Böotien, Aegina, Na--ros und Thasus gerechtfertigt. Dem Ausbruche des griech.Nationalkriegs arbeitete Simon nach seiner Aurückbernfung(454) kräftig entgegen und es gelang ihm sqzojj, einenfünfj. Waffenstillstand mit dem Peloponnes zu vermittelnund die Griechen gegen Persien (welches nur durch Aegyp-tens Unterstützung 462 — 458 Athens Macht gefühlt hatte)abermals zu verewigen. Durch den Sieg über die persischeFlotte bey Cypern und über die Landmacht an der asiat.Küste, erzwäng er den glorreichen Frieden (449), dessen Ab-schluß er nicht erlebte.
1) Gncllcii: -Hcrodor; Diodoros Sic.; plntarchus,Corn. Nepos; vergl. oben S. 26,
2) Im Zeitalter des perikleo! Aeschylus, Sophokles,Llnripides; Aristophanes; PiuVnr; ^>erodoc, Thu-cydidee; ^ippokrates; Anaxagore. s, Sokrgrcs ?c.— phidiao, polyklrt, Ntr 0 n ; Zcuris, pgrrhg«sius :c. — Pantheon, Tempel des olymp Jupiter, Propv-tlicn, Gdenm, pökile; Gymnasien, Porticus, Theater zc. —
14) Athens Anmaaßungcn (Delphi 448) "»d drückendeOberherrschaft erzeugten eine Opposition, bey welcher dasauf dem griech. Cvntinente sehr angesehene Sparta sich amthätigsten bewies. Iwar unterjochte Pcriklcs (seit 444allmächtig in A.) mehrere abtrünnige Bundesverwandte, be-schleunigte aber durch seine Politik den Ausbruch des großenNationalkampfes. Der peloponnesische Krieg (451—404)war mit öfteren gewaltthatigen Umstaltungen der Verfassun-gen