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phcrim (Athnicl; Samgar; G-Vcon; Deboratt;Giinson), welche die Eristenz des jungen Staates sicherstellten, wahrend Scher den religiösen Geist belebten. Sa-muel bemächtigte sich als Jehovah's Vertrauter siizo?^des Staatsrudcrs, stellte die Einheit der Nation her undwirkte durch die von ihm gestifteten Prophctenschulen auf diefolgenden Generationen. Ungern gab Samuel dem Wil-len der an militärische Regierung gewöhnten Volks-Nette-sten nach und ernannte Saul d. S. Kis fioüü?^ zum Kö-nig, ohne seiner Theilnahme an der Regierung zu entsagen.Saul, beschränkt durch constitutionelle Capitulation, suchtedie Königsmacht gegen hierarchische Anmaassungen zu heben,unterlag aber im ungleichen Kampfe. David, Jsai'sS. s!O5Z —1015^, schon früher zum Diensie des Herrngegen Saul geweihet, wurde König über seinen StammJuda und nach Isoberh's Ermordung siogyil über alleStämme; er erhob das eroberte Jerusalem zur Residenz,organisirte den KleruS und die Nationalmiliz, führte einevon Familien-Intriguen und Empörungen begleitete, Kabi,nctsregierung ein und machte Eroberungen; der hebr. Staat,von mehr als fünf Millionen Menschen bewohnt, erstrecktesich vom Euphrat bis an das Mittelmeer und von Phönicieubis an den arabischen Meerbusen. Unter s. S. Salomofioiz —97H erreichten Lurus und Despotismus des Hofsdie höchste Stufe; der für die Phönicier gewinnreiche südli-che Handel blühte; die erntfernteren Votksstämme wurdengedrückt und verarmten; der Nationalcultuö verfiel; es bra-chen Empörungen aus und Damaskus entzog sich der hebr.Oberherrschaft. — Nach Salomo's Tod theilte sich derStaat in zwey Königreiche Israel und Juda; jenes wargrößer und volkreicher, dieses reicher; beide an Macht ziem-lich gleich; durch Vernachlässigung des Narionalcnltus (Pro-pheten; Messias-Idee), hartnäckigen Kampf gegen einanderund unpolitische, oft unvermeidliche Verbündungen mitmächtigen Nachbarn bereiteten sie sich selbst den Untergang.
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