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nur sehr wenige; indessen gibt es doch drey Klöster, daSder Franziskaner, in welchem ich wohnte, ein Kapu-zincrklostcr, und ein Kloster baarfüßigcr Karineliten.Jedes dieser Häuser ist meistens nur von zwey oderdrey Mönchen bewohnt; oft findet man nur einen ein-zigen darin.
Die Umgebungen sind herrlich; aber der Aufent-halt daselbst ist ungesund. Wie auf Cypern herr-schen hier während der Monate July, August undSeptember, und oft noch später sogar, epidemischeFieber.
Am Anfange des zwölften Jahrhunderts wurdedieses Land von Balduin, Gottfrieds Bruder, erobert,und aus ihm die Grafschaft Tripolis gemacht, welchenNamen es bis zum Untergange der Kreuzfahrer behielt.
Auf einem meiner Ausflüge machte ich die Bekannt-schaft des Herrn Lombard aus Marseille, der sich seiteinigen Jahren in Tripolis niedergelassen hat. Er,so wie seine Familie überhäuften mich mit Höflichkeit.Sein Haus ist das gastfreundlichste, das ich je gefun-den. Der Fremde, mag er zu welcher Nation immergehören, wird da zuvorkommend und mit einer Auf-merksamkeit aufgenommen, die ihn oft die Beschwer-den und Mühen vergessen lassen, welche der Besuchdieser Gegenden verursacht.
Ich besah mit den Kindern des Herrn Lombardam Ufer des Meeres eine ansehnliche Anstalt, die zumAuffischen der Schwämme bestimmt ist. Hundertfünfzig bis zwey hundert griechische Taucher waren