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Theil 2 (1837)
Entstehung
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»Ich bitte Sie darum!

»Umsonst! ich würde zu sündigen glauben.

»Ich nehme die Sünde auf mich.« Wir sprachennoch, als mehrere Offiziere auf uns zukamen. »Hierist er, sagte mir der Pater, sehen Sie, der ist's, dervorausgeht.« Ein Schauder ergriff mich icherhebe die Augen und sehe einen jungen Mann vonungefähr 26 Jahren, von interessanter Gestalt und nach-denkender und schwermüthiger Miene. Er nähert sichmir und will mir die Hand küssen; ich entziehe sie ihmmit Abscheu; er bemerkt es und beobachtet ein düsteresSchweigen. Ich bemerke selbst, daß die Traurigkeit,die über alle seine Züge verbreitet lag, noch tiefer ge-worden ist; Mitleiden ergreift mein Herz, und es siegtüber den Widerwillen, den ich empfand, mit ihm zuspeisen.

Er wenig. Während der Mahlzeit nannte ihnein Offizier Mustapha, unter welchem Namen er bekanntist. »Mein Name, sagte er mit einem tiefen Seufzer,und sah mich an, ist Johann Franz.« Ich kann Ihnenden Eindruck nicht beschreiben, den diese bcyden miteinem muthigen Schmerze ausgesprochenen Worte aufmich gemacht haben. Der Abscheu, den er mir ein-geflößt hatte, machte dem zärtlichsten Mitleiden Platz.»Armer Johann Franz!« sagte ich zu mir selbst, underhob meine Seele zu dem Gott der Barmherzigkeit,und beschwor ihn, diesen Unglücklichen nicht zu ver-lassen. Als er bey hem Aufstehen von der Tafel imWegrisse war, von uns Abschied zu nehmen, näherte