ruth zurückzukehren, beeilte ich mich, bey dem EmirAbschied zu nehmen. Dieser Fürst gab mir in Gegen-wart seines Hofes Beweise von Achtung und Aus-zeichnung, und erbot sich nicht allein, mir an die ver-schiedenen Behörden Empfehlungsbriefe mitzugeben,sondern auch, mich durch seine Garden bis an dieGrenze seines Gebietes begleiten zu lassen. Da mirdieses jedoch Kosten verursacht hatte, ohne mir nütz-lich zu seyn, so dankte ich ihm, ohne seine Anerbietun-gen anzunehmen.
Ich machte mich um Ii Uhr bey herrlichem Mond-scheine auf den Weg, und war am darauffolgendenTage Mittags in Bayruth. Ich fand da Herrn undFrau von Lamartine mit ihrer jungen Tochter Julie.Ich kann Ihnen nicht sagen, wie groß das Vergnügenwar, das ich empfand, den berühmten Verfasser derMeditationen zu sehen. Seine Gedichte haben mir soangenehme Augenblicke verschafft, und vor allem hatsein Gedicht auf die Hoffnung so oft mein Herz ge-tröstet. Ich schätzte mich glücklich, ihm dafür meinenDank aussprechen zu können.
Herr von Lamartine war im Begriffe, die nem-liche Reise zu unternehmen, die ich als Pilger gemachthatte. Ich konnte mich nur wenige Tage in Bayruthaufhalten, und ließ daher in dieser kurzen Zeit keineGelegenheit unbcnützt, seine Gesellschaft zu genießenund mich seiner liebenswürdigen Unterhaltung zu er-freuen.
Leben Sie wohl! —