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ner Mann, und gegen die Fremden sehr zuvorkommend.Der zweyte, Emir Khalil, ist ein guter Soldat, er hatMuth, aber wie sein älterer Bruder wenig Geist. Derdritte, Emir Amin, leitet alle Angelegenheiten; er istder Liebling seines Waters und dessen rechter Arm; erist klug, listig, und wird für einen der bessern arabi-schen Dichter gehalten, die es gibt.
Die Hitze war erstickend. Unsere Muker nahmensie zum Worwande, jeden Augenblick zu halten, weni-ger, um zu ruhen oder ihre Pferde ruhen zu lassen, alsum die Reise zu verlängern und einen größern Lohnzu erhalten. In Syrien und Palästina sind diese Mu-ker außerordentlich habsüchtig und sehr unhöflich. Esgibt wenige Reisende, die sich nicht über ihren Mangelan Höflichkeit und über ihre grenzenlose Habsucht zubeklagen gehabt hätten. Eine der größten PlagenderPilger ist, sich, ohne irgend eine Kcnntniß der Landes-sprache zu besitzen, so zu sagen, in der Gewalt dieserLeute zu befinden, und noch schlimmer ist es, wennsie gewußt haben, den Dolmetscher auf ihre Seite zubringen, was mir an den Ufern des Jordan und destootcn Meeres begegnet ist. Diesesmal hätte ich wohlnoch am nemlichen Abende noch Btcddin kommen kön-nen, allein der Mangel an gutem Willen von ihrerSeite nöthigte mich, in einen Teppich gehüllt, der mirzugleich als Decke und Matratze diente, die Nacht aneinem Fluße zuzubringen.
Am folgenden Tage weckte ich meine Karavanebcy dem Anbruche des Tages, und wir machten uns