Druckschrift 
Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
258
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Und der junge Mann brachte die Hand an die jStirne, und sprach so laut als möglich: »Im Namendes Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes !«

»Nun, nun, schrie Djezzar mit einer Stimme, wel-che den Divan erzittern und den jungen Mann vorSchrecken erstarren machte, »nun, Elender! Der Vaterist auf der Stirne, der Sohn auf der Brust weißt ^du was dieses sagen will? Der Vater ist oben, undder Sohn unten. Geh in dein Haus zurück, Böse- >wicht! und wenn es in einer Viertelstunde nicht auch !bey dir so ist, so rollt dein Kopf in den Staub!«

Es ist wohl nicht nöthig, Ihnen zu sagen, mit wel-cher Eile der Schuldige sich hinwcgbegab, seinem Vaterzu Füßen stürzte, ihn um Verzeihung bat und ihmdas Zimmer zurückgab, dessen er ihn so ungerechterweiseberaubt hatte.

Sie werden sich vielleicht wundern, mein Freund!daß ich, so nahe bey Akre, mich nicht entschlossen habe,dahin zu gehen. Man hatte mir vor meiner Abreisenach dem Carmcl den Rath gegeben, die Ruinen dessel-ben zu sehen, und Ibrahim einen Besuch zu machen; ^ich glaubte aber nicht, diesen Rath befolgen zu müssen, iWas würde ich in der Stadt sehen? Das, wa- >ich hinlänglich aus der Ferne gesehen habe. Undwas würde ich an dem Besieger des Abdalah sehen? IEinen tapfern Mann ohne Zweifel, aber einen Unter- lthan, der sich empört hat, und wahrhaftig ich liebe >weder die Empörer, noch die Empörungen.

Leben Sie wohl!