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Theil 2 (1837)
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sogleich, und nahm mir fest vor, nie mehr mit SeinerExcellcnz spazieren zu reiten.

Die Vermahlung, von der ich Ihnen gesagt habe,wird morgen gefeyert werden. Vernehmen Sie einigenähere Umstände darüber.

Der Bräutigam ist ein Franzose, die Braut eineItaliencrinn. Sie werden jedoch das türkische Kostümtragen, welches gewöhnlich die ganze Familie des Kon-suls trägt. Die Nägel und Augenwimpern der Brautwerden nach der Sitte der Wilden bemahlt seyn, einelächerliche Sonderbarkeit, welche die jungen Verlobtenannehmen zu müssen glauben, um sich nach dem Ge-brauche des Landes zu richten, welches sie die Um-stände zu bewohnen zwingen. Sie sind übrigensfromm und voll guter Grundsätze. »Ich verlange nureines, Madcmoiselle! sagte der Bräutigam zu seinerZukünftigen, nemlich, daß Sie meinen Vater undmeine Mutter achten sollen, wie ich sie achte, und ichwerde mich dann mein ganzes Leben hindurch bestreben,Sie zur glücklichsten Gattin zu machen.« Ich habediese rührenden Worte der kindlichen Liebe selbst gehört.

Die Vorbereitungen zur Vermahlung sind prachtvoll.Man macht sich in Europa keine Vorstellung von demLuxus, der bey so einer Gelegenheit im Oriente herrscht.Das Brautkleid beynahe aller Frauen ist von rothcmgoldgestickten Sammt; hiezu kommen ein Schmuck vonDiamanten, ächte Perlen, und das Reichste von denneuen Gegenständen, welche die Mode einführt, diehier jedoch nicht so unbeständig ist, als an andern