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daß ohne Aufhören an Jesus Christus denken, bcy ihmHilfe suchen, sich mit seiner Lehre nähren, in den Geistseiner Geheimnisse eindringen, seine Thaten erforschen,nur auf die Verdienste seines Blutes und seiner Auf-opferung rechnen, die einzige Wissenschaft und die we- "sentlichste Pflicht des Gläubigen sey. Erinnern wiruns doch, daß die Liebe zu Jesus Christus der innersteGeist der christlichen Religion ist, daß nichts fest steht,als das, was wir auf diesen Grund bauen, und daßes die erste Huldigung, die er von uns fodert, ist, daßwir ihm ähnlich werden und daß sein Leben das Musterdes unsrigen sey, — daß wir endlich, ihm ähnlich ge-worden, zu denjenigen gehören sollen, welche Thcil anseinem Ruhme haben werden.«*)
Ich verließ Jerusalem am 7. Mai um 6 UhrMorgens, nachdem ich von den guten Franziskaner-Vätern Abschied genommen hatte, welche mich wäyrcn)der fünf Monate, die ich mit ihnen verlebte, mit Sorg-falt, Aufmerksamkeit und Güte überhäuft hatten.
Da die Wege für die Reisenden fortwahrend ge-fährlich waren, so schloß ich mich an Herrn Catafago,den österreichischen Vicekonsul von St. Jean d'Akrean,welcher seit der Belagerung dieser Stadt in Nazarrthseinen Aufenthalt hatte. Er hatte die letzten Wochender Fasten in Jerusalem zugebracht und reiste nunnach Jaffa. Einige Armenier vermehrten unserere Ka-rawane, die aus 80 Personen bestand.
*) Massillon, Predigt über die Gottheit Jesu Christi.
Reise nach Jerusalem. Ii. Bd. 8