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ich pries Gott, daß er meine Schritte nach Jerusalemgeleitet und mir die Gunst verliehen, mein Freudenge-schrcy in das der frommen Christen zu mischen, dieso glücklich waren, den Sieg seines göttlichen Sohnesan dem Orte selbst zu feyern, wo dieser Sohn gesiegthat. —
Auf eine so süße, so trostreiche Nacht folgte dasLicht des größten aller Tage, des Tages, »den der Herrgemacht hat.« Ich wohnte den verschiedenen Gottes-diensten bcy, und sah dabey Alles, was das christlicheEuropa nur immer Prächtiges hiehergesendet hat. DieTeppiche, mit denen die Kirche geschmückt war, dieKreuze, die Leuchter, die Lampen, die Anzüge der Wi- !schüfe, die der gewöhnlichen Priester, — Alles erinnertean die vormalige Frömmigkeit der Könige und an ihreWohlthatcn. Ein Altar, auf prachtvolle Weise mitAllem versehen, was den Glanz des Festes erhöhenkonnte, war an dem Thore des heiligen Grabes er-richtet. Hier fcyerte der ehrwürdige Pater Guardian iim bischöflichen Ornate das heilige Opfer. Er gab denzahlreichen Gläubigen und den Pilgern, welche paar- iweise und in tiefster Andacht zu dem heiligen Tische ^kamen, die Kommunion selbst, und beschloß den Gottes- ,dienst mit einem feyerlichen Segen.
Der Abend wurde wie der Morgen im Gebete undin heiliger Freude zugebracht, und als die Nacht kam, !ertönte die Kirche abermals von Hymnen, Gesängenund besonders von dem Lobgesange Halleluja!
Leben Sie wohl, mein lieber Karl! allem Anschein