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Palästina gefolgt waren, schnell durchging, fuhr er auffolgende Weise fort:
»So lange Gottfried, sowohl durch seine Frömmig-keit als durch seine Tapferkeit die Zierde und der Ruhmder Kreuzfahrer, und sein Bruder Balduin, nicht we-niger berühmt durch seinen Muth und durch seinenGlaubenseifer, zu Jerusalem herrschten, gefiel es demHerrn, der ihre Waffen gesegnet hatte, über den neuenStaat, der ihrer Gewalt untergeben war, die Gabenseiner Barmherzigkeit auszugießen; aber ihre Nachfol-ger wandelten nicht aus so edlem Wege fort. Baldstürzte sich das christliche Heer in die gräßlichsten Aus-schweifungen; das Acrgerniß stieg in kurzer Zeit auf'sHöchste und ging so weit, daß Wilhelm, Erzbischof .von Tyrus, welcher es unternommen hatte, die Ge-schichte dieser Epoche zu schreiben, nicht die Kraft hatte,sie fortzusetzen.« »Der Rath der Weisheit, sagte er,das Gesetz des Priesterthums, das Wort der Prophe-ten sind geflohen. Das Wort des Jsaias wird andiesem Wolke erfüllt: »»Das ganze Haupt ist krank»»und das Herz leidend, von der Fußsohle bis zur»»Spitze des Hauptes findet sich nicht ein gesunder»»Fleck an ihm.««
»Zu einer beklagenswerthen Sittenverderbniß ge-sellte sich Haß, Eifersucht, innere Zwistigkcitcn, welchediesem Lande alle Geißeln des göttlichen Zornes zu-zogen. Fünfzehn Städte, unter andern Ptolemais,eine uneinnehmbare Festung, sielen in Folge dieserSpaltungen in die Hände der Sarazenen. Tausende