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breitet sich mehr oder weniger, je nachdem die Raub-vögel und Hunde sich beeilen, oder nicht, sie aufzuzehren.
Ich habe schon Gelegenheit gehabt, mit Ihnen denbeklagcnswerthcn Zustand zu bescufzen, in welchem sichin Jerusalem so viele den Christen heilige Orte befinden.Aus der Stelle, wo unser Herr gegeißelt worden ist,wo er zum drittenmale niedersiel ic. haben die Türkenscheußliche Schmutzwinkel gemacht.
s. Das Gefängniß des heiligen Petrus.
Hier wurde das Haupt der Apostel, welcher aufBefehl des Herodes Agrippa gefangen genommen wor-den war, festgehalten. In der Bcsorgniß, daß er demTode entrinnen möge, den er nach dem Osterfeste inGegenwart des Volkes erleiden sollte, hatte ihn derTyran mit zwey eisernen Ketten anschließen lassen, undzu seiner Bewachung sechzehn Soldaten aufgestellt, —Vorsichtsmaßregeln, die das Wunder des göttlichenSchutzes unnütz machte. Der Engel des Herrn stiegwährend der Nacht hinab, erweckte den für Jesus Chri-stus Gefangenen, löste seine Ketten, führte ihn heraus,und verschwand, als er ihn in Freyhcit gesetzt hatte.
Dieses Gefängniß ist eine kleine, zur Hälfte in Rui-nen liegende Kammer. Man hatte es in eine denzwölf Aposteln geweihte Kirche eingeschlossen, von wel-cher nur noch einige Trümmer übrig sind.
6. Das Haus der^Naria, der Mutter des Johan-nes Markus, wo die heilige Jungfrau und zahlreicheGläubige während der Gefangenschaft des heiligen Pe-trus die Nacht im Gebete zubrachten, und wohin sich