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lich und dürre aus. Es gibt in der Welt keinen Berg,dessen Geschichte ruhmvoller, und seit vielen Jahrhun-derten mit der Geschichte der Religion und der christ-lichen Kirche so verknüpft wäre, als die Geschichte die-ses Berges, der immer als ihre Gestalt und als ihrBild gegolten hat. Um das Jahr 2988 der Weltentriß ihn David den Jebusäern, welche durch eineFeste beschützt sich dort für unüberwindlich hielten.Er erbaute da einen Pallast, und da die Eroberungdieses Berges seine berühmteste war, so nahm er nichtallein seinen Aufenthalt daselbst, sondern wollte auch,daß die Stadt dessen Namen tragen sollte. Sein SohnSalomon, und die Nachfolger dieses Fürsten wohntenda, und verwandten aus die Einrichtungen, welche sieda machten, eine wahrhaft königliche Pracht und Größe,so daß Alles, was es in der langen Reihe von Ereig-nissen, in deren Folge der Messias erschien, Merkwür-diges und Großes gibt, die Erinnerung an Sion zu-rückruft. —
Doch was diesem Berge die meiste Ehre und denmeisten Ruhm bringt, ist, daß sich der Erlöser hier oftund lange aufhielt, daß er hier oft seine Apostel ver-sammelte, und hier durch das lieblichste und unaus-sprechlichste der Geheimnisse seine unendliche Machteben so sehr, als seine unendliche Güte an den Taglegte, und daß der Berg Sion gewissermaßen die Wiegeseiner Kirche war.
Die zahlreichen Denkmäler, welche diesen Berg be°