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Sorge ich (len Gang der Arbeit betrachtete, denn dasselbe Un-glück, und ohne Übertreibung kann man es sagen, ein zehn-mal gröfseres Unglück konnte jeden Augenblick auch dort gesche-hen, ohne ilafs man im Stande war, demselben vorzubeugen.
Da kam ich zum Glück auf den Gedanken, einenFallschirm zu machen, dessen Konstruktion ich später be-schreiben werde.
Vierzehn Tage war der Fallschirm im Bohrlochc, dastürzt das gesammte Gestänge dort 15 Meter Tiefe hinunterund alsbald fand sich, dafs die neue Vorrichtung sich vollstän-dig bewährt halte. Das Gestänge wurde ohne Schwierigkeitzu Tage gebracht, und es hatte sich auch nicht Eine Ein-zige Stange nur verbogen. Das Bohrloch von Ccssingenwar damals 400 Meter tief.
So hat jener immer unangenehme Bruch in Nekanowiceeine Konstruktion ins Leben gerufen, welche tiefe Bohrlöchervor der grüfscsten aller Bohr-Widerwärtigkeiten, vor dem Hin-einslürzen des Gestänges sicher bewahrt, und ich bin jetzt er-bötig, mit eigener Hand 1000 Fufs Gestänge in ein 1500 Ful'stiefes Bohrloch liinunlerfallen zu lassen, mit Einem oder mitEinigen Fallschirmen versehen, und sie unversehrt wiederzu Tage zu bringen.
Profil des Szczerbaköwer Schachtes.
Bevor ich nun einige geognostisehe Betrachtungen überdas in Nekanowice durchsunkene Gebirge anstelle, lasse ichdas Profd des tiefen Versuchs - Schachtes in Szczcrbaköw fol-gen, wie es im zweiten Theile der geognoslischcn Beschrei-bung von Polen des Herrn Bergrath und Professor Pusch,Seite 344 u. s. w. abgedruckt ist. — Dieser Versuchs-schacht auf Salz wurde unter Leitung des Herrn ObcrbcrgralhBecker abgesunken, der selbst auch hierüber berichtet hat.
A.