28
gen von 30° und weniger, eben vorwallend bemerkt man anihnen last horizontale und horizontale Lagerung.
Auf diesem Punkt also hat man den sehiirfesten Ge-gensalz: „Senkrechte Sebiehtenstellung, und selbst Über-stürzungen in den Gruben, und fast horizontale oder ho-rizontale Lagerung des Tagegebirges.”
Man sollle meinen, dafs unter solchen Umständen, diefrühere Hebung und Vcrslürzung des einen, und die späteredavon unabhängige Überlagerung des andern Gebirges, klardargellian wäre.
Da min der Gips am Berge südlieh bei Boclmia dem-jenigen Gipse entspricht, welcher über und mit dem Grünsalzevon Wieliczka vorkommt, so sieht man, dafs diese Boclmia -Wieliczka- Gips -Ablagerung, welche dort das Tagegebirge bildet,und welche hier nicht lief unter Tage liegt, und so sieht man,sage ich: „dafs diese Gipsbildung erst nach Hebung und Ver-slürzung des Salzes von Boclmia abgelagert wurde.”
Ich würde wohl wenig Widerspruch finden, wenn ichden Salz allgemein stelle und sage: „Diese Grünsalz-Gipsbil-dung wurde erst nach der Hebung des Gallizisclicn Salzgebir-ges übergreifend abgelagert. —”
Die Hebung und Überdeckung der Krcidcmergcl.Wenn man die Gegend von Krakau ins Auge fafst, soliegt die Beobachtung sehr nahe, dafs auf der Polnischen Seiteder Weichsel die Kreidcmcrgcl, dies unterste Glied der Polni-schen Kreide-Formation, über die Flötzebcnc Süd-Polens hin,weit verbreitet liegen. Ihre Mächtigkeit kennt man von Szczer-bakdw her und von Nekanowicc, sie ist nicht unbedeutend,in letzterem Orte z. B. = 694 Fufs. Im schärfsten Gegen-sätze davon findet man auf der Gallizisclicn Weichsel-Seitekeine Spur von dem, was auf jener andern Seite die grofseMasse der Krcidcmergcl zusammenselzt, und dieses scharfe