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welchem sie in einer Reihe bei Agnire (I. e.) abgedruckter Ur-kunden bis zum I. 1958 erscheinen, bis endlich im I, 1993der Bischof von Osca als ^rclnöpiscopus von Arragonien er-scheint, H unter Urban II. aber im I. 1989 der Stuhl vonTarraco als Mctropolitansitz restituirt wurde H
In diesem Verhältnisse lag es nun natürlich, daß die Kir-chen von Catalonicn, Arragonien und Navcnra in demselbenVerhältnisse zur Römischen standen, als die Fränkischen-, worinPseutoisidors Ansichten zur Herrschaft gelangt waren, obschonsie sich, wie wir gesehen, gegen jenes Verhältnis; sträubten.
Bisher waren die Verhältnisse der Römischen Kirche selbstder Art gewesen, daß sie keine Kraft gehabt hatte, sich zusam-menzunehmen und ihren Primat über die ganze Kirche des Oc-cidents zur Thatsache zu machen. Daheim von politischen Fac-tionen unterjocht, hatte sie nicht vermocht, sich eine freie Stel-lung zu erkämpfen, vielmehr war sie in die entwürdigendsteSklaverei gebracht, in welcher sie, von Sünde und Schandebefleckt, nicht im Stande war, auch nur den Versuch zu machen,eine Herrschaft in der ganzen Kirche zu gründen. Aus jenerSklaverei befreiten sie die deutschen Könige Heinrich III. undIV.; der neu errungenen Freiheit aber bemächtigte sich ein Mannhohen Geistes und großer Entwürfe, um sie auch von jedemEinflüsse der Kaiscrmacht zu befreien. Dieser Mann war Hil-debrand, der seit dem Pontisicatc von Nicolaus II. Herr undMeister der Römischen Kirche wurde, die Stellung des deutschenThrones zu derselben brach und ihr in den Normannen einensicheren Haltpunkt gegen jede vom Norden her drohende Gefahrbereitet hatte. Sobald er, als Cardinalarchidiaconus, das Steuer-ruder der Römischen Kirche führte, kam in diese ein ganz neuerGeist, der Geist der Herrschaft, das Bewußtsein vollkommenster,göttlicher Berechtigung zu selbiger.
Diesem verjüngten, ja man kann sagen auf den Funda-
7^ Bei ikicl. 42Z.
8) Die Urkunden bei Agnire v l. 2. t2.