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Drucke, mehre Jahrhunderte hindurch, freilich ohne fast alleVerbindung mit dem Occidcnte und dem Römischen Stuhle.Der Katalog der Bischöfe von Toledo reicht bis zum Jahre939. ')
Die einzigen Documcnte eines Verkehrs zwischen beiden Kir-chen betreffen die Arianische Ketzerei des Bischofs Elipandus vonToledo, von der auch Felix, Bischof von Urgel, im FränkischenSpanien angesteckt wurde. Bei dieser Gelegenheit schrieben derRömische Bischof Hadrian, die Synode Jtaliänischcr Bischöfe,die Carl nach Mainz berief, die Synode von Frankfurt (994)und Karl selbst an den Elipandus und an alle Spanischen Bi-schöfe; aus dem Schreiben der Jtaliäner geht auch hervor, daßElipandus seinen Glauben vor ihnen vcrtheidigt habe. Alleindie Sache blieb ohne Erfolg; nur Felix von Urgel mußte, vonKarl gezwungen, sich unterwerfen; dem Elipandus, im Landeder Araber, war nicht bcizukommcn; die gegen ihn ausgespro-chene Absetzung blieb ohne alle Wirkung.
Das ist aber auch die einzige Spur von einer Berührungder Spanischen Kirche im Reiche der Araber mit dem Abend-lande.
Die Spanische Kirche im Fränkischen Reiche trat zu demRömischen Stuhle in dasselbe Verhältniß, als die übrige Frän-kische Kirche.
Daher verbreiten wir uns nicht weiter darüber, sonderneilen zur Beleuchtung der Spanischen Kirche im Ncu-GothischenReiche, zu welchem e. 999 auch das Fränkische Spanien kam.
Das Ncugolhische Reich in Asturien und Gallicicn bildetesich nach schweren Anfängen und Kämpfen gegen die Araber zueinem selbstständigen Staate und trat, vermöge seiner Lage, mitdem Fränkischen Reiche in manche Berührungen, die aber niesehr innig werden konnten, weil die Gothen in den Franken nurübermächtige Nachbarn sahen.
Daher ist es zu erklären, daß die Gothen die Bekanntschaftmit den Franken gar nicht benutzten, um kirchlich mit ihnen
t) -xguire IV. p. 7«».