Kirche und als Schriftsteller. Dieser schreibt in seiner opistol-r!>ll Lii-zumum Doietiinum opisoopum:
t^uull vorn llv paiilitiito gAitur apustolorum, Petrus pr.io-minet eeteris, ipii nulliiv inernrt a Ilaiuina:
'pu es Petrus ect. Lt nen, üb nlia, sell ab ipso Ileitili», iionorvin poutitrcatus !n pbristi eeelesia primus suseepit.Pu! etiam post resurreetiouem Pili! vei ab eaiiem ilietumest: Pasee nguos meos; SAnorunr nomine eeelesisrum praela-tos »otans. ')
lüiijus cliAnilas potestatis etsi all omnes eatbolieorumepisvopas est transkusa, speeialius tamen komano sntistitisinxulari privilexio, veiuti eapite esteris membris eelsior per-manet i» aeternuin. tjui ixilur stebitam ei noii exbibet revv-renter obeelientiam, a capitv sejunetus, aeepbalorum sebis-inati se rvllllit obnoxiuin. tjuull sicut illull s. ^tbanasii llvtiile s. Trinitatis, s. eeelesia approbat et eustoclit, ') guasi sittille! catbolieae articulis. ljuoll nisi guisguv krmiter eusto-«lierit, salrus esse non poterit.
Gleiche Grundsätze finden sich ausgesprochen in IsidorsBriefe all lllaulliuiu llneem.
Abgesehen davon, daß dieselben in der Spanischen Kirchejener Zeit ganz vereinzelt stehen, abgesehen davon, daß in denübrigen Schriften Isidors nichts Aehnlichcs von der RömischenKirche vorkommt, abgesehen davon, daß bis dahin noch Nie-mand versucht hatte, die Lehre vom Primate als einen zur Se-ligkeit nothrvcndigen Glaubensartikel zu erklären; muß es beson-ders auffallend erscheinen, daß die Spanischen Synoden, denenIsidor beiwohnte und vorsaß, wie auch die spätern durchausnichts von jenen Ansichten aufgenommen haben und daß sie sich
t) In der Regel versteht man unter den Schafen die Geistli-chen, nicht unter den Lämmern.
2) ES scheint als ob Isidor von dem Schisma der aceiM-Ui weniggewußt habe.
3) Vor Isidor ist von einer solchen Ansicht keine Spur zu finden,außer zu Rom.
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