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ist. Aus Roderich wissen wir auch, daß die Spanier den Rö-mischen Stuhl zu vollkommncm Nachgeben zwangen.
Bald darauf (->. wurde die Provinzialsynodc von Sa-ragossa gehalten, die jedoch nichts enthält, was mit unseremGegenstande in Verbindung steht.
Desto wichtiger und stoffreicher aber ist die Iii. allgemeineSynode von Toledo, die auf Geheiß des Königs Egica ") imI. k!1ü von 62 Bischöfen gehalten wurde.
Wir wollen nur kurz berühren, daß die Synode a. 7 dieDecrcle der Spanischen Synoden als unverletzliche Kirchengcsctzeerklärt und die pünktlichste Publikation derselben in allen Diöce-sen fordert; unendlich wichtiger sind a. 9 und 12, worin derschlagendste Beweis liegt, daß die Spanische Kirche am Endedes 7. Jahrhunderts dem Römischen Stuhle mit der vollkom-mensten Autonomie entgegenstand. Sie wußte nämlich nichtsvon causis m-ssm-ilius, die nicht vor das Tribunal heimischerSynoden gehörten, sondern vor den Römischen Stuhl; dieSynode setzte den Primas von Spanien, den Metropoliten Sis-bcrtus von Toledo, unwiderruflich ab und wählte an seineStelle sogleich den Felix, der sofort das Präsidium derSynode übernahm; sie ignorirte somit völlig die Canoncs vonSardica; endlich nahm sie zu gleirberZeit aus eigener Macht-vollkommenheit drei Versetzungen von Bischöfen und Metro-politen auf andere Stühle vor und vollzog sie auf der Stelle;za sie erlaubte einem der versetzten, dem Bischof Felix vonBraga, daß er, wie aus den Subscriptioncn hervorgeht, seinbisheriges Bisthum Oporto neben dem von Braga behielt.
Hieraus wird doch "wohl zur Genüge erhellen, daß dieSpanische Kirche in der vollkommensten Selbstständigkeit dastandund nicht eine Spur von Römischer Gewalt anerkannte.
Sehen wir nun aus den Akten, wie so wichtige Dingeausgerichtet wurden.
Der Metropolit Sisbert von Toledo hatte sich mit mehren
D) Egica sagt zur Spnode: >>ruest»lata vu^truu
pniie-.ii'Si» uruoeootwnix »astiuo »eucuiis clovotissiiuo pu.i'uit.