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Die Stellung der spanischen Kirche zum Roemischen Stuhle von Beginn ihres Gründens bis auf die neueste Zeit
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nischen Bischöfe geschickt mit der Aufforderung, auch sie möchtendieselbe bestätigen. "') In Folge dieses versammelte sich im I.

Nömlinge, noch immer die Unfehlbarkeit des Römischen Stuhles,und daß er nie von Ketzerei befleckt gewesen, zu behaupten.

4t) Der echte Brief Lco's an die Spanischen Bischöfe ist nach Baro-nius Behauptung verloren gegangen; derselbe erklärt de» alssolchen vorgegebenen und noch drei andere nach Spanien geschicktefür unecht. Der Grund, warum Baronius die Echtheit dieserBriefe anfechtet, ist, weil Leo auch in ihnen die Verdammungdes Honorius ausspricht. Natalis Alexander und Andere be-haupten die Echtheit derselben, die auch wohl nicht zu bezwei-feln ist.

Als echt angenommen, würden diese Briefe sehr starke Beweisefür die Unabhängigkeit der Spanischen Kirche von der Römischenin jener Periode enthalten. In dem ersten Briefe sagt näm-lich Leo:

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Zu jenen oauciUis apnstolieae sedi suvjsotis, von denen derRömische Stuhl Gesandten zur 6. allgemeinen Synode schickte,gehörten mithin die Spanischen nicht, von denen auch keine Bi-schöfe auf dieser Synode waren. Zu jenen Concilien gehörtennur die der Italischen Provinzen, aus denen wirklich mehre Bi-schöfe unter den Unterschriften der Synode vorkommen.

Darauf entschuldigt sich Leo, daß er ihnen noch nicht dieAkten der 6. Synode, sondern einstweile» nur ihre Beschlüsseund den sermn prospdouetious an den Kaiser geschickt habe; dieAkten haben bisher noch nicht ins Lateinische übersetztwerden können, was freilich auffallend ist, da Leo dies imI. 683, also 2 Jahre nach der Synode, schrieb.

Am Schlüsse ermahnt und bittet er sie, die Schlüsse derSynode recht bald zu unterschreiben. Keine Spur von einemhöheren Römischen Ansehen ist in dem ganzen Briefe zu finden.