Druckschrift 
Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
329
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Send-Schreiben. Z29

so offenhertzig, aus Liebe zu Historischen Wahrheiten gezeiget und entde-cket habe.

§. XXVI.

Wofern der ^.nonymizz künffcig in dieser Materie zu schreiben geson-nen, so wird er ersucht, seinen Namen und den Ort,wo es gedruckt, vor zusetzen, ausser diesem mögte ick sonsten veranlasset werden sein weiteres im-pi-elium ein und dessen ^Utkorem einen?g5^uiiiamen zu nennen?

alldieweilen dieses an mich erlassene t^end schreiben alle XequM-z einesförmlichen ?asguW hat. Es werden mir darinnen llimoiü ci-mllnüveivorgeworffen, und des^mbnUs Name, ja nicht einmahl der Ort stehet dar-bet), wo es gedruckt. Mancher, deme so etwas wiederführe, würde sagen:Ein Schelm verleugnet oder verschweiget seinen Namen, ich will aber die-ses der Zeit noch nicht thun, noch so hitztg seyn. Den Buchhändler, derdieses Send-Schreiben hiehergeschicket, kenn ich wohl. Er wohnt in Nürn-berg und heißt mit dem ersten Buchstaben Schmidt; ob er es auch verleget,solches weiß ich nicht, es ist aber zu vermuthen. Denn wer eine derglei-chen Schand-und Schmähe-Schrissc äillmimet, und die Lxempiai-,» in derWelt herum schicket, derselbe ist gewiß auch der Verleger, mithin dann einsolcher, wie der -/wtNm selber.

§. XXVII.

Damit ich aber dem geneigten Leser nächst diesem die Sache mit derDagobertischen Braut noch deutlicher macheu und vortragen möge, be-voraus,da ich allhier xer^nncix>Itic)nemvondes5ilöm'gsiv^ol)e!-ti IN Töch-tern, denn O^obei tu81. und III. haben keine gehabt, als eines Königs undRegenten, dessen Scepter unser Thüringen verehren müssen, handeln muß,so will ich dasjenige, was ich hiebevor in dem ersten Theile meiner

i^. hiervon geschrieben, und worüber sich derso sehr erzürnet, allhier mit einrücken, die eigentliche Wortelauten hiervon g. 25z. also: Von seinem (8. SeblM) Studiren mag ich hiernichts erwebnen, sondern ich will mich ein wenig um seine PrintzeßimBrautbekümmern; Diese nennen nun beyde Herren m-ofegdreZ dni^i-um,Di^oderri tllimn. Unter denen Merovingischen Königen haben wir dreyunter denen Carolingischen aber keinen eintzigen. Jelltwol-len wir nun zuschauen, welcher von diesen drey OaAvdeitjz Z. 8iiö^OiSchwieger - Vater gewesen. Der erste vliZoderms war König in Ausmä-sten, Anno 622. Monarch der Francken, 628. starb zu Espinay, Anno(Tyür.cyron./.THeil.) Tt 6z8