zio Antwort auf eines
Undinger gesetzet. Wäre dieses nicht etwas unbesonnenes? Hier sehe nunder ^mlwr wie unvernünfftig seine Schlüsse sind.
§. XVII.
Die andere Anmerstung enthält eine Gewissens Frage die der ^moran mich thut, und dahin gehet: Ob nicht dem Heiligen LedMo, vielleichtseiner Landes-Leute,und dererjenigen wegen, die ihn zumahlen in denenvorigen Zeiten, als ihren Schutz Patron verehret haben, sein so viele hun-dert'Jahre her beraubter Ehren-Ruhm von mir beschnitten worden? Die-ses ist eine wunderliche Frage; Ich lasse ja Sc. Sebalden in seinen Wür-den, wie er ist, habe auch bey ihm weiter nichts gethan, als daß ich 'Wa-genseils und Mollers unrichtig abgefaßte Lebens Umstände in einen rich-tigem Stand, und seinen Lebens-Wandel in das eilsste secuium gesetzt,weiter habe ich mich an seiner Ehre nicht, noch an seinen Wunder-Wer-cken, vergriffen. Daß ich die Mantel-Farth in Zweiffel gezogen, ist dahergeschehen, weil wir ohne Roth keine Wunder - Werste iwuiren sollen.Da St. Sebald aus Bayern nach Regenspurg wollte, hatte er nicht nö-thig die Donau zu naNren, und dahero braucht es auch nicht von ihm zusagen, er sey auf einem Härnen-Mantel über die Donau gesegelt.
Ich will aber eine andere Gewissens-Frage an dem thun,
und ihn fragen: Ob er sich kein Gewissen mache, so erschrecklich zu lügen,und die Leute dadurch zu ärgern? Dann wann jemand diese mir gemachteunbesonneneVorwürffe mit meinen
riren, und alles gantz änderst finden wird, so dürffte er ausruffen und sa-gen: Der Mann kan vermaledeyt lügen!
Ich gehe weiter, und lese bald, nach der?. 12. aufgestellten Gewisiens-Frage,folgendes kailonnemem: „ Allein diesen Augenblick besinne ich mich,„ es sey wohl möglich, daß Fürstliche besoldete Bedienteden Haß gegen die„Städte endlich so hoch treiben können, daß sie denenselben auch so gar ihre„Heiligen streitig zu machen anfangen, das heißt freylich seine Feder recht„nach der Faust Fürstlicher ^ävoeawn geschnitten. „ ^So müssen dann auchdie Fürstlichen Bedienten dem dieses Send-Schreibens herhalten?Doch jetzt lern ich erst erkennen, in welchem Lande der verstelltedieses Send-Schreibens Brod ißt. Diese Stelle, in einer kurtzen vor 6.Bogen gehörigen Vorrede umständlich zu beantworten, würde der Raumviel zu klein feyn: Ich reiervü-e das weitere bis an einen andern Ort, undsage mehr nichts, als nur vccZücme der verstellten Hochachtung gegen dem