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Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
304
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ZO4 Antwort auf eines

viollers Worte nicht recht verstehen kan, so will ichs doch xrodiren.violler schreibet §. 10. also: Lx ItgliA in (iermsnism Heciarim in LAVA-riam contenäens, multiz sä xoxulum llsbiris cvncionibuz eum Cbrillc» sä-äuxit: Oeinäe vsnndium Lluv. Luxerstui'us, in äefeÄn naviZii, xMolo ci-licinci luxer A^uss exxsnlo inääenz leliciter illum trgnznsviAaÜe, utc^ue Ls-tisdonsm veniens, multa idiäsm lsn<llitsti8 Lux liAns eäiäills xerLidetur.

Dieses verteutsche ich also: Als derHeil .Ledsiäuz aus Italien in Teutsch-land und absonderlich in Bayern kam, führete er das Volck durch vielespredigen Christo zu: Hernach, als er über die Donalt wollte, kein Schiffaber vorhanden war, breitete er seinen Harnen Mantel über das Wasser,und trat darauf, wo dann erzehlet wird, er habe auf denselben über denFluß gesetzet, und sey nach Regenspurg gekommen, woselbst er viele Zeichenund Merckmahle seiner Heiligkeit soll haben sehen lassen. Der^mllor ^no-„UV-UU8 saget, es sey nicht rechr also, sondern es müsse heissen: „Da der„Heilige Lebsläus auf der Reise aus Italien nach Teutschland, und beson-ders nach Bayern begriffen war, sichrere er das Volck, durchviele an des-„selbe gehaltene Predigten zu Christo zu (vuv xuncks): wieder einmahl,„da er über den Donau Fluß setzen wollte, soll er (perMdvrur; man erzeh-let es so) bey Ermangelung eines Schisses auf seinen Harnen Mantel,„den er auf das Wasser gebreitet, und sich daraufgestellet hat, glücklich„hinüber gesetzet haben; und da er (zu anderer Zeit) nach Regenspurg„kam, soll er (auch hieher gehöret das xLi-biberui-) daselbst viele Merckmahle„seiner Heiligkeit haben blicken lassen.

Jetzt will ich einen jeden unpartheyischen Leser jnäwiren lassen,welcher von uns beyden Mollers Worte am richtigsten vorgetragen underklaret habe. Es heißt: Er habe auf denselben (Mantel) über denFluß gesetzet, und sey nach Regenspurg gekommen :c. Heißt denn ^ne,zu einer andern Zeit? Ist dann nicht eine Lonjunestio coxulstivs,oder ein solches Bind-Wörtlein, welches das erste mit dem andern, unddas andere mit dem ersten unmitteldahr verbindet? Was hat doch dergedacht, als er dieses geschrieben ? Gewiß muß damahls seinKopffentweder nicht recht aufgeräumt, oder mit lauter Boßheit angefül-let gewesen seyn? Wie rettet denn aber diese gezwungene Erklärungdes Mollers Vorgeben? s. Sedslä war in Bayern, und wolle nachRegenspurg, und da brauchte er ja nicht die Donau zu xsllchen: Undwann er auch per inconcennm disftits gewesen wäre, so ist gantz glaub-