296 Antwort auf eines .
von unterschiedlichen Heiligen angeführte Wunder-Wercke in ihrer?oG-biiite und Möglichkeit beruhen, welche GOcr ineLciel'iu pigiuanclaaus wich-tigen Ursachen, insonderheit zur Bekehrung der Ungläubigen, hat würckenkönnen, auch in der That dergleichen viele durch fromme Christliche Lehrergewürcket, daher» habe ich dieselbe auch angeführet und beschrieben. Wasaber den heiligen sebalclum anbetrifft, so habe nicht dessen Wunder-Wer-cke, sondern die von Magenseil und Mollern unbesonnen verfaßte Le-bens Beschreibung in Untersuchung gezogen, und p. 257. auf einer Chro-nologischen Tabelle gezeiger, daß, wann 8.8ebM eine DaZodei tische Prin-tzeßin will zur Braut gehabt haben, so muß dieses im 6ten Lecuio gewesenseyn: Wenn er mit Pabst Lrexorio 11. wie auch mit dem heiligen xvülidal-äo in Italien auf dem Wege will geredet haben, so muß jenes in den Iah-ren von 714. biß 731. dieses aber 739. oder 740. geschehen seyn.Wann er auf der ^caäemie zu Paris will studiret haben, und zwar in sei-nen 15. Iahren, so muß es nach dem 796. Jahre geschehen seyn, dann indiesem ist diese ^caäeiwe erst von dem damahligen Franckischen KönigeCarl, gestiffcet worden: Und wann er endlich ein Christlicher DanischerPrintz soll gewesen seyn, so kan keiner in dieser Ouaürae vor dem xi. Leculoerscheinen. Diese von dem heiligen angebrachte Umstände, be-greiffen eine Zeit von 400. Iahren, welches unmöglich seyn, oder zusam-menbestehen kan,weil mannach derSündfluth keinExempel von einem sol-chen hohen Alter sindet. Ja wofern per meum-egum eine Möglichkeit obwal-tete, so sind doch die andern Umstände also bewandt, daß das Vorgebennicht wahr seyn kan, die mag auch sagen, was sie will. 0) Hat-te
(a) Vui eruuiti, schreibt
////Zsr/rs, 6( tüpieute« rotiunum momeuta utriruque exsmiuaut:Lagkorum tekkimouig, pouclerant: perlpeÄg veritate pruuunciaut: re 6ut?ia gclke recipiuut, neque clecleeori tibi clucuut clicere; Ixt lie acceäuut
acl , uou vero kuutbtervl ^ artus tüpieutiX kunt, ^ru-
cleuter lluditare: nervi 6t grtus mlipieutise, ve! ternere g-iquicl g6kiringre, autneAklre, vel nidil prorkus etebuire, quamquam evi6ente8 g6iint 6ebniencti rcltic>-ne8. pruäenter i^itur 6uditare, sagt //s /. §.
nikil aliuäelk, quam veritztem tulieitö invclti^are, errores iuveteratoz prolli^a-re. Der hat in solchen Dingen, quee ratione vel buma-
no testimonio nituntur, allerdingeö Platz, und führet m re billorica einen grossen
Nutzen