Von dem Königlichen Regiment in Thüringen. 277
Kecole uncle vcnettZ.oder
^illcAile mcmincris,dluici liZ öd vnäe vencriz.
Auf Teutsch.
Willigis, Willigis,
Deiner Ankunfft nicht vergiß» (a)
Diesem gebe ich gar keinen Beyfall. Dann wann es heißt: DevErtz-Bischoff^MeNsus habe das Rad in das Mayntzische Wappen gese-tzet; so frage ich: Was hat denndasErtz-Bißthumvorhervorein Wappengehabt, welchem das Rad einverleiber worden? Da man nun von keinemweiß, auch von niemanden eins kcm gezeiget werden, ausser nur daß mansagen kan, die Ertz- und Bischöffe haben m denen damahligen Zeiten ent-weder ein Creutz, oder das Bildniß eines Heiligen, oder ihrer eigenen Per-son geführet, so müßte es ja heißen, der Ertz-Bischoff>vMeA.iiü8 habe dasRad, zum Andencken seines Vaters, eines Wagners, zum Wappen desErtz-StiW Mayntz gemacht und angenommen. Da frage ich nun weiter:Ist es wohl zuvermuthen, daß ^Magill Nachfolger, derErtz-Bischoff
der aus dem vornehmen Hause der Grafen von Sommersesbürg entsprossen war, seinem Vorfahr zu gefallen, und zum Andencken ei-nes Wagners, ein Wagen-Rad würde zum Wappen seines Ertz- Stifftesangenommen haben? Würde es wohl LreKemdoiZi Nachfolger, der Ertz-Bsschoffder aus dem berühmten Gräflichen Hmuse vor» Andechsherkam, gechan haben? Ich glaube es zum wenigsten nicht, in mehrerenBetracht, daß auch Zeugnisse können aufgebracht werden, daß vor demErtz-Bischöffe das Rad ein Ertz-Bischöffliches Mayntzifthes
Wappen gewesen. Der Herr von (?uäenu8 schreibet: (d) Als der Ertz-
M m z Bischoff
t«) x.7. b. und Hübner im Ä7/. der Historischen
Fragen, x. 41.
§. 59.
(b) /Äff. I.ktum. V.p. 17. Igiwr Lseiarea clongtione, -5- gzre ousellts
xrovineia in le^es ktoguntinas Wanüit, a^xlauclemibus kudelim, c^ui ceNütim ob-
ke-